Autor: daniel_hangartner@bluewin.ch

  • Segelbegriffe

    Segelbegriffe – Glossar
    Verfasst von burdet am 18. April 2019

    abfallen
    In Lee gehen: Kursänderung d. Schiffes weg vom Wind, so dass Wind von hinten kommt. Gegenteil: anluven.

    Achterleine
    Auch Heckleine: Festmacherleine, die das Boot achtern hält. Gegenteil: Vorleine.

    achterlich
    hinten, nach hinten, von hinten.

    Achterliek
    Hintere Kante des Segels.

    achtern
    Hinten im Sinne der Fahrtrichtung. hinten, nach hinten, von hinten.

    Achterstag
    Von Mastspitze zum Heck verlaufendes Drahtseil, hält Mast nach achtern. Gegenteil: Vorstag.

    Achtknoten
    Im Gegensatz zur Einfachen Schlinge kann bei der Achtknoten-Schlinge die Schlaufe nicht verrutschen. Sie ist außerdem leichter lösbar. Wird oft aufs Ende von Schoten gesetzt um Ausrauschen zu verhindern.

    am Wind segeln
    Segelmanöver: Den Wind so vorlich (von voraus) nehmen, dass der Winkel zwischen eigener Kursrichtung und Windrichtung möglichst klein wird. Voraussetzung für das Kreuzen.

    auffieren
    Mitführen bzw. nachlassen einer Leine, z.B. beim Abschleusen.

    aufschießen
    1.) Drehen des Bootes in den Wind, um es zu bremsen.
    2.) Aufwickeln einer Leine in regelmäßigen Buchten ohne Kinken.

    Back
    Aufbau auf dem Vordeck. 2. Esstisch, Tischgemeinschaft (Backschaft).

    back
    Zurück, Rückwärts.

    backbord
    links im Sinne der Fahrtrichtung.

    Backbord
    Vom Heck aus gesehen linke Schiffsseite, erkennbar an roter Lampe auf Backbordseite.

    Backbordbug
    Schiff fährt auf Backbordbug, wenn Großbaum an Backbord gefahren wird. Schiff ist i.d.R. nach links geneigt.

    Backkiste
    Staukasten in der Cockpitbank.

    Baum
    Senkrecht zum Mast stehende Stange, an welcher Unterkante der Segels befestigt wird.

    Baumniederholer
    Zwischen Mastfuß und Baum gespannte Talje, verhindert Steigen des Baums auf Vor-Wind-Kursen.

    Beaufort-Skala
    Nach britischem Hydrographen Beaufort (*1774, †1857) benannte Skala zur Abschätzung der Windstärke.

    bekneifen
    Festklemmen von Leinen. 2. Sich selbst zusammenziehenden Knoten in einem Tau.

    Cockpit
    Plicht: Eingetiefter Sitzraum im Deck, meist Sitz der
    Steuerkonsole.

    Dirk
    Tau vom Topp zum Halten des Großbaums bei nicht gesetztem Großsegel.

    durchsetzen
    Starkes Spannen eines Taus.

    Fender
    Polsterkissen aus diversem Material, zum Schutz der Schiffsaußenseite vor Scheuern und Beschädigung beim Anlegen am Kai.

    Feuer
    Lichter von Seezeichen, Leuchttürmen usw.

    fieren
    Einem Tau langsam in Zugrichtung nachgeben oder langsames herunterlassen von Booten oder Lasten.

    Fock
    Dreieckiges Vorsegel (unterstes Rahsegel des Vormastes), meist am Vorstag aufgezogen.

    Fuß
    Englische Maßeinheit: Etwa 30,48 cm.

    Genua
    Große Fock für leichte Winde. Regatta-Yachten haben bis zu vier Genuas unterschiedlicher Größen und Tuchstärken.

    Großsegel
    Unterstes Segel am Großmast.

    Halber Schlag
    Der Halbe Schlag ist die Basis für eine Vielzahl anderer Knoten, z.B. den Webeleinstek.

    Hals
    Vordere untere Ecke eines Segels.

    halsen
    Segelmanöver: Das Heck in den Wind drehen.

    Heck
    Hinteres Ende des eines Schiffes.

    heißen, hissen
    Hochziehen eines Segels, einer Flagge oder einer Last.

    holen
    Das Ziehen an einem Ende (anholen, durchholen, einholen, ausholen, aufholen). Gegenteil: fieren

    Holepunkt
    Umlenkpunkt der Genuaschot, zum Trimmen des Achter- bzw. des Unterlieks der Genua

    im Wind
    Ein Schiff ist im Wind, wenn dieser genau von vorne kommt. Segelschiffe liegen immer im Wind vor Anker. In dieser Position werden die Segel gesetzt oder niedergeholt. Ein Segeln ist damit nicht möglich, da die Segel killen.

    Kai
    Hölzerne Pfahl- oder gemauerte Steinwand im Hafen, an der Schiffe anlegen, vertäuen, löschen undladen können.

    Kiel
    Längsschiffsbalken im untersten Teil des Schiffes, an dessen Enden sich Vorsteven und Achtersteven anschließen. An ihm sind die Spanten angebracht, die der Bordwand ihre Form geben. Stromlinienförmiges Gegengewicht im Schiffsrumpf (Eisen oder Blei) zu angreifenden Windkräften zur Vermeidung des Kenterns des Bootes.

    killen
    Flattern eines Segels, z.B. wenn ein Schiff im Wind liegt. Schiffe lassen die Segel killen, um die Fahrt zu vermindern und vor anker zu gehen. Ansonsten ist es das sicher Zeichen, die Stellung der Segel oder die Position des Schiffes zu korrigieren.

    Kimm
    Der Horizont.

    Klampe
    Fest verschraubter Belag an Deck zum Belegen von Leinen.

    Klar
    Nicht verwickelt, verdreht oder verworren. Auch fertig, bereit oder in Ordnung. Das Wort wird in Verbindungen wie »seeklar« (bereit zum Auslaufen) oder »Klarschiff zum Gefecht!« (Deck für den
    Kampf geordnet) aber auch Befehlen wie »Klar zur Wende!« (Fertigmachen zum Umdrehen) oder »Klar bei Riemen!« (bereit zum Rudern) verwendet.

    Klüse
    Öffnung in Bordwand zum Durchführen von Leinen (z.B. der Ankerkette: Ankerklüse).

    Knoten
    Nautische Geschwindigkeitsbezeichnung: Eine Seemeile (1852 m) pro Stunde.

    Kopf
    Obere Ecke eines Segels, an der man das Fall befestigt.

    Kopfschlag
    Beim Belegen auf Klampen wird das letzte Ende über Kreuz gelegt, damit es sich bekneift.

    krängen
    Überlegen eines Schiffes nach Backbord oder Steuerbord durch Winddruck, Seegang oder verrutschende Ladung. Hält das krängen an, spricht man von Schlagseite.

    Krängung
    Durch Wind oder Seegang verursachte Schräglage des Bootes um die Längsachse. Gekrängt wird nur nach Lee.
    kreuzen
    Segelmanöver: im Zickzackkurs gegen den Wind segeln, um ein in Windrichtung liegendes Ziel zu erreichen.

    Kurs
    Richtung, welche ein Skipper ansteuern will.

    Lee
    Richtung, nach der der Wind weht. Gegenstück zu Luv. Wer seekrank ist, sollte nach Lee »opfern«. Die dem Wind abgekehrte Seite. – Luv: Die dem Wind zugekehrte Seite.

    Leine
    Tauwerk mit einem Durchmesser von weniger als 4 HF. Dickere Taue sind Trossen.

    lenzen
    1.) Eingedrungenes Wasser aus dem Boot nach außenbords pumpen oder -schöpfen
    2.) Mit stark gerefften Segeln vor einem Sturm laufen.

    Liek
    (Mehrz.: Lieken) Durch eingefasstes Tauwerk verstärkte Kanten eines Segels (Vor-, Achter-, Ober-, Unterliek).

    Logbuch
    Schiffstagebuch.

    loggen
    Messen der Schiffsgeschwindigkeit relativ zum Wasser

    Lot
    Messinstrument zur Bestimmung der Wassertiefe. Handlot besteht aus Bleigewicht an markierter Leine. Echolot arbeitet elektroakustisch.

    Luv
    Richtung, aus der der Wind kommt. Gegenstück zu Lee.
    Mitschiffs
    Breiteste Stelle des Schiffes

    Meile (nautisch)
    Seemeile: Maßeinheit für Entfernungen auf dem Wasser, 1852 Meter lang.

    Muring
    (auch Mooring): Festmachemöglichkeit im freien Wasser, meistens sicher verankerte Boje.

    Niedergang
    Steile und schmale Treppe an Bord eines Schiffes.

    Palstek
    Die „klassische Version“ des Palsteks fordert mehr Übung, hat aber den Vorteil, sich auch blind knoten zu lassen, zum Beispiel in der Nacht.

    Pantry
    Schiffsküche.

    Patenthalse
    Unfreiwillige Halse, kann auf kleineren Jollen schnell leicht zum Kentern führen, auf schweren Kielyachten zu Bruch der Takelage.

    Peilung
    Bestimmung einer Richtung, eines Winkels o.ä. bezüglich einer Bezugsrichtung: Kompass-P. auf Kompassnord, Seiten-P. auf Mittelschiffslinie.

    Pinne, Ruderpinne
    Der waagerechte Hebelarm, mit dem das Ruderblatt bewegt wird.

    pullen
    Ein Seefahrer rudert nicht mit Rudern, er pullt mit Paddeln oder Riemen!

    Pütz
    Eimer

    Raumer Wind
    Der Wind fällt schräg von achtern ein. Mit raumem Wind kann ein Rahsegler schneller segeln als mit direkt achterlichem Wind.

    Ree
    Wendekommando: Ruder wird nach Luv, Pinne entsprechend nach Lee gelegt.

    reffen
    Verkleinern bzw. Verkürzen der Segelfläche durch Zusammenschnüren unterer Teile mit den auf dem Segeltuch angenähten Reffbändseln.

    Riemen
    Laienhaft Ruder genannt. Ein bis mehrere Schritt langes Rundholz mit Blatt, das zum Pullen benutzt wird. Ein kleiner Riemen ist ein Paddel.

    Rigg
    Gesamte Takelung des Schiffes: Masten, Bäume, stehendes und laufendes Gut.

    Rudergänger (Rudergast)
    Die Person, die das Ruder bedient. Nicht zu verwechseln mit dem Steuermann!

    rund achtern
    Kommando beim Halsen zum Schiften des Segels.

    Saling
    Waagerechte Strebe am Mast, welche die Wanten abspreizt, um bessere Mastverspannung zu ermöglichen.

    Schifften oder Schiften
    Auf Vorwindkurs: Segel von einer Seite auf andere nehmen.

    Schlag
    Beim Kreuzen: Gerade Strecke zwischen zwei Wendemanövern.

    Schot
    Tauwerk zum Regulieren der Segelstellung: Fockschot, Großschot oder Spinnnakerschot.

    Schothorn
    Hintere untere Ecke des Segels.

    Schralen
    Ungünstige Winddrehung nach vorn. Gegenteil: raumen.

    schricken
    ein kleines Stück fieren.

    Seegang
    Wellenbewegung der See, durch Windsee oder Dünung hervorgerufen. Im flachen Wasser wird der Seegang zur Brandung. Entsprechend der Beaufort-Skala für die Windstärke gibt die 1939 international etablierte Petersen-Skala die geschätzte Stärke des Seegangs an.

    Seekrankheit
    – Durch Schiffsbewegungen hervorgerufene Übelkeit, Schwindelgefühle, Schweißausbrüche, Brechreiz, Erbrechen und bei längerer Dauer Apathie.

    Skipper
    Verantwortlicher Führer eines Schiffes.

    Spinnaker
    Leichtes, großflächiges Ballonsegel, am Baum gefahrenes Vorsegel für Kurse mit raumem und achterlichem Wind.
    Spring

    Festmachleinen, zusätzlich zu Vor- und Achterleine, welche Bewegung des Bootes in Längsrichtung verhindern

    Stag
    Drahttauwerk zum abstützen, versteifen der Masten nach vorn und achtern.

    Stelling
    Ein Laufsteg zwischen Schiff und Pier oder von Schiff zu Schiff.
    steuerbord
    rechts im Sinne der Fahrtrichtung.

    Steuermann, Steuerfrau (Navigator)
    Für die Navigation verantwortliche Person. Nicht zu verwechseln mit Rudergänger (Rudergast).

    Tonne
    Schwimmende Seezeichen: Nach Form und Funktion unterschieden in Baken- , Spieren-, Spitz-, Stumpf-, Kugel- oder Fasstonnen.

    Törn
    1.) Segelreise.
    2.) Vertörnte Leine: Unklare Leine, mit eingedrehten Augen.

    Trimmen
    1.) Verteilung des Ballastes / der Ladung: kopf- oder hecklastig.
    2.) Änderung der Segelstellung, um Seeverhalten des Bootes zu verbessern.

    Verholen
    Schiff mittels Leinenzug an andere Liegeplätze bringen.

    Verklicker
    Drehbarer Stander zur Windrichtungsanzeige am Masttopp.

    vor Wind segeln
    Segelmanöver: Den Wind genau von achtern empfangen.

    voraus
    Alles, was vom Schiff aus vorlicher (weiter vorne) als was (querab) liegt.

    Vorschot
    Schot des Vorsegels (Fock).

    Wache
    Meist je vierstündiger Zeitraum, in dem die Wache gegangen wird: Morgenwache (»Rahjawache«):
    Tagwache von 4 Uhr bis 8 Uhr. Vormittagswache: 2. Tagwache von 8 Uhr bis 12 Uhr.
    Nachmittagswache: 3. Tagwache von 12 bis 16 Uhr. Plattfuß: 4. Tagwache von 16 Uhr bis 20 Uhr.
    Abendwache: 1. Nachtwache an Bord von 20 Uhr bis Mitternacht (24 Uhr). Hundewache: 2.
    Nachtwache von Mitternacht (24 Uhr) bis 4 Uhr morgens.

    Wahrschau
    „Achtung!“ „Vorsicht!“ – Wahrschauen = Jemand benachrichtigen.

    Wanten
    Die Masten seitlich stützendes Stehendes Gut (Verseilungen). Untereinander sind die W. mit den waagerechten, sprossenartigen Webeleinen verbunden, die zum auf- oder ab-entern benutzt werden.

    Webeleinstek
    Schnell und einfach befestigt der Webeleinstek Fender an Leinen, und Enden an Schäkeln. Er kann allerdings verrutschen und zieht sich meist sehr fest zu.

    wenden
    Mit dem Bug durch den Wind gehen (weiter anluven), wobei Segel gleichzeitig auf andere Seite genommen werden.

    Winsch
    Durch Kurbel oder Elektronik betriebene Winde (Schotwinsch, Fallwinsch, Ankerwinsch).

  • Toern Griechenland 2006

    News aus Griechenland – Freitag 8.9.2006

    Heute geht’s zurück in den Ausgangshafen „Lavrion“. Im Moment haben wir im Hafen bereits Windstärke 6. Wir hoffen, dass wir mit Uranus rasch voran kommen. Je nach Körpergrösse und Wohlbefinden wurde Stugeron in verschieden Dosiereinheiten eingeworfen dies nach einer welligen Nacht im Hafen. Der andauernde Wellengang am morgen im Hafen lässt auf aufgewühlte See schliessen. Wir melden uns am Abend nach unserer Ankunft und wünschen allen einen schönen Tag….. …8.45 Uhr: Auf Grund des Vortages haben sich alle das Ölzeug bereits beim Ablegen montiert. Tatsächlich kaum aus dem Hafen ausgelaufen, gibt es Wellenberge, so weit das Auge reicht. Die Gischt der leichten Brecher fliegt horizontal gegen das Schiff und versprüht kühlendes Nass über die Crew. Zum Glück ist es trotz Wind sehr warm. Zu Beginn stechen wir die Wellen unter Motor senkrecht an. Stugeron sei gedankt, denn keinem von uns wurde es diesmal schlecht. Einige Nachbaryachten haben uns abgeraten auszulaufen „don’t go out boys, strong wind out on the open sea“. Den Warnungen zu trotz ( 9 Beaufort), haben wir abgelegt um noch heute wieder in Lavrion anzukommen. Auch die Rettungswesten sind montiert und bereits seit dem Ablegen sind alle eingepickt. Dann nach kurzer Zeit setzen wir das halbe Genua und das halbe Grosssegel und kommen nun quer zum Wind mit 9-10 knoten Fahrt flott voran. Nach ca. einer Stunde geraten wir ins Lee der Insel Kea und sofort lässt der Wind nach und auch die Wellen werden kleiner. Also haben wir wieder mal die Bestätigung erhalten der Skipper hat gut entschieden unter der Insel Kea durchzusegeln, anstatt die Route oberhalb der Insel zu wählen. Andere Yachten taten es uns gleich, wobei keines der anderen Charterschiffe so viel Segel gesetzt hat wie wir…. Die Hälfte der übrigen Yachten läuft nur unter halber Genua ohne Gross und noch andere laufen ganz ohne Segel und fahren unter Motor. Das sind noch rechte Segler sagen wir uns und sind stolz, dass wir dafür die schnellsten sind. Stop! stimmt nicht ganz, eine kanadische Crew tat es uns gleich und überholte uns nach einem kleinen Rennen allmählich. Wir sind uns aber nicht einig, ob die nicht noch den Motor zu Hilfe genommen haben….? Die Einschätzung vom Skipper (so schlimm wird das nicht sein) stimmte, der Wind war von da an nicht mehr so stark wie vorhergesagt und langsam konnten wir uns der Regenmontur und der Rettungswesten entledigen. Mit gutem Wind (bis ca. 5 Beaufort) und 2/3 Segelfläche sind wir schliesslich Richtung Lavrion unterwegs. Unsere letzte Schläge für diesen Törn in Richtung Norden, konnten wir nun noch richtig geniessen. Um 16:15 legen wir in Lavrion an und schon konnten weitere 35 Seemeilen auf das Konto gebucht werden. Total haben wir nun doch 260 sm gemacht, davon nur gerade 20 sm unter Motor. Alle sind sich beim obligaten Festmachertrunk (Ankerbier) einig, das war einer der erlebnisreichsten und schönsten Törns den wir je gesegelt sind. Einfach alles hat gestimmt und noch nie sind wir eine ganze Woche mit praktisch immer über 5 Beaufort gesegelt. Genau nach unserem „Gusto“. Nun noch dies:Sogar Unser Neusegler William hat bereits das erste Meilenformular ausgefüllt und will es bis zum Skipper bringen ihm hat es wie allen anderen sehr gefallen. Einfach super !! Die ganze Crew dankt es unserem Organisator Hangi. Herzlichen Danke. Damit verabschieden wir uns, denn wir werden, so Gott will, morgen gegen Abend wieder in Zürich Kloten landen also bis bald….. Es Grüsst..Die Crew der Uranus Hangi dankt der ganzen Crew für diesen tollen Törn, es war toll zusammen mit euch hier in diesem Gebiet zu segeln.. bis wer weiss zum nächsten Törn. Natürlich danken wir auch „Uranus“ unserer Yacht.. wusstet ihr dasYachten leben und eine Seele haben? Wenn wir zur Yacht Sorge tragen, trägt sie Sorge zu uns.. Vielen Dank nochmals, euer Skip Hangi… Hier noch Fotos.. Siphnos… Unterwegs… Hier die ganze Crew.. Hier noch Bilder von gestern… Mykonos Hier das bestellte Bild.. so sieht es innen aus.. Unterwegs… Donnerstag 7.9.2006 Nach dem Ruhetag waren alle wieder voller Tatendrang. So wurde noch vor dem schlafen gehen vereinbart bereits um 0900 Uhr zu starten. Stigi wurde zur Weckrunzele auserkoren. Denkste…. Die Windböen fegten durch den Hafen, dass Hangi bereits um 0500 wach war. Nach dem windigen Morgenessen wurde sofort aufgeräumt, jedoch nur noch was der Wind nicht ins Meer gefegt hatte. Das Ablegen war ein reines Abenteuer: es musste mit Vollgas aus der Boxe gefahren werden, da sonst die Gefahr bestand, dass unser Schiff durch eine Böe an das Nachbarschiff geschmettert wurde. Vor der Ausfahrt aus der Bucht mussten wir uns noch von einem fremden Anker befreien, der sich mit unserem Anker verwickelt hatte. Endlich geschafft , sicher aus dem Hafen. Die Ausfahrt aus der Bucht verlief ruhig und die Segel wurden kurz darauf gesetzt. Mit flotter Fahrt (8-9 kn) kamen wir Richtung Nordwesten voran. Der Wind frischte gegen Mittag immer mehr auf und auch der Wellengang nahm bedrohlich zu. Stugeron „Medikament gegen Seekrankheit“ war nun gefragt und wurde eingeworfen um das schlimmste zu verhindern. Nur noch 15 Meilen musste Berni segeln bis er seine benötigten 1000 Meilen aufweisen konnte. Ca. um 1300 Uhr war es dann soweit und 1000 Meilen waren geschafft, genügend also für den B-Schein. Berni beschloss aber nach Erfüllung der Pflicht die Crew weiter zu begleiten und nicht auf offener See auszusteigen und nach hause zurück zu kehren…..wie sollte er auch, der Wellengang hat inzwischen locker die 2-3 Meter Marke erreicht und der Wind lag regelmässig über 30 kn. Das bedeutet, dass beide Segel auf ca. 1/3 runter gerefft werden mussten um nicht dauernd mit einer Schiffsseite unter Wasser zu liegen. Die Gischt rauschte immer wieder über das Deck. Jeder versuchte die bevorzugten (sprich trockeneren) Plätze zu suchen. Alles für die Katz. Ein, zwei Wellen fegten voll über das Deck und jeder war bis auf die Unterhosen nass. Durch die Nässe und den Wind wurde es kalt und man versuchte sich mit einer Jacke besser zu schützen. Dies gelang aber nur bis zur nächsten Welle über Deck. Da unsere Richtung die Gleiche war wie diejenige aus der der Wind blies (Nord), musste wir viele Schläge segeln und immer voll am Wind fahren um genügend Höhe zu machen. Der Wellengang nahm weiter zu und unser Schwesterschiff, welches inzwischen bereits im sicheren Hafen in Kea lag machte uns nicht gosse Hoffnung für Besserung. Sie sandten uns per SMS den Wetterbericht durch. Dieser besagte, dass es Wind bis zu Stärke 9 geben würde und wir sollen einen Nothafen anlaufen. Dieser war aber identisch mit unserem Zielhafen und Hangi beschloss weiter gegen den Wind anzukämpfen. Dreimal „D“ war heute die Devise. „Dängge, Dureführe, Durehalte…“ .Am Ende war es nur noch „Durehalte“. Die Windgeschwindigkeit nahm aber dabei nicht ab, sondern durch den auffrischenden Wind eher noch zu. Inzwischen betrug er über 35 Knoten. Nochmals wurden die Segel gerefft, so dass bis am Schluss nur noch zwei kleinere auf 1/4 reduzierte Dreiangel am Mast hingen. Auch das Stugeron gingen langsam aus und es kam wie es kommen musste. Berni erwischte es voll und er musste nur kurz nach seiner 1000sten Meile „kotz….eh… werfen“. Eine schöne Taufe……Zum Glück, endlich kam der Hafen auf Kithnos (O. Louto) in Sichtweite, dies nach über 9 Stunden Ritt gegen den Wind und die Wellen. Achterbahn fahren ist wohl der beste Vergleich, wenn es aber 9 Stunden dauert, ist dies genug und jede/r kann sich selbst ausdenken wie die Crew das genoss. Christoph lotste das Schiff sicher zum Hafen. Dort angekommen gab es noch gerade einen einzigen freien Platz an der Aussenseite der Hafenmole. Die Nacht wird also auch hier, infolge des Schwells, eher unruhig. Aber alle waren froh an einem sicheren Platz zu sein. Sofort wurde auf als der Festmacher getrunken, und gleich herrschte eine lockere Stimmung . Zum Nachtessen von Christian gab es endlich die marinierten Pouletbrüstchen zusammen zu herrlichem Reissalat. Der Schreiber muss nun Essen gehen, Herrlich. Wir melden uns dann morgen wieder mit Fotos. Wünschen allen eine gute Nacht. Mittwoch 6.9.2006 Der Mittwoch war ganz im Zeichen der Ruhe vor dem Sturm. Wir verbrachten nach dem Nachtörn einen Ruhetag im Hafen. Während sich die einen in griechischen Beizen kulinarisch weiterbildeten, zogen es William und Berni vor mit einem 50ccm Roller die Insel zu erforschen. Baden, Faulenzen und ein Bier trinken hat ab und zu auch etwas Gutes denn alle waren zufrieden. Deutlich war dies zu erkennen am Virus für Ostschweizerdialekt der plötzlich grassierte und die ganze Crew erfasste…..So wurde denn auch abends in einer griechischen Beiz das Nachtessen genossen. Wind hat es in diesem Ort genügend, bereits beim Nachtessen begann es böenartig zu blasen, dass es selbst unserem Nachbartisch die Gläser vom Tisch fegte. Die ganze Nacht hindurch fegten dann auch Böen von bis zu 40kn durch den Hafen, so dass es die Yachten querstellte, ähnlich wie draussen aber unter Segel. Dienstag 5.9.2006 – Mittwoch 6.9.2006 Wie angekündigt, haben wir unseren Nachttörn gestartet. Der Wind frischte weiter auf und blies zeitweise aus Nord/Nordost mit 6 bis 7 Beaufort. Die Wellen waren zwischen 1-2 m und die Dunkelheit machte das ganze noch viel dramatischer. Zu Beginn konnten die Segel denn auch nur zu je 1/3 aufgezogen werden. Trotzdem hatten wir Geschwindigkeiten von 9-10 Knoten auf dem Boot. Selbst wenn bei praktisch Vollmond eine recht gute Beleuchtung herrschte, wurde eine, aus Mikonos auslaufende, Fähre beinahe übersehen und wir mussten ein Ausweichmanöver fahren „nicht dramatisch..“. Alle waren zu sehr mit dem Starkwind und der Segeleinstellung beschäftigt. Solche Manöver blieben uns dann aber für die weitere Fahrt erspart. Aus Sicherheitsgründen segelten alle mit eingepickter Weste. Zeitweise erreichten wir Spitzengeschwindigkeiten bis zu 11 Knoten!! Nach 7 Stunden und einem Wind hauptsächlich von Achtern umrundeten wir endlich Sifnos um in den Hafen einzulaufen. Schon das Finden der Einfahrt in die Bucht von Kamarai war nicht einfach. Bei Dunkelheit (der Mond war inzwischen untergegangen) ist es für jemanden, der das erste Mal in die schmale Bucht von Kamarai einfährt, wagemutig. Hangi und Christoph kannten aber den Hafen bereits aus ihrem früheren Leben zu Zeiten von „Poseidon“, so konnten wir es wagen. Da die Bucht von Süden angefahren wird, dachten wir die Bucht sei von NE-Winden geschützt. Das Gegenteil war der Fall, wie durch eine Düse beschleunigt blies der Wind böenartig über die Insel hinweg in die Einfahrt. Dies so stark, dass mit Vollgas gegen den Wind angekämpft werden musste. Berni war da heilfroh, dass der Skipper selbst das Steuer übernahm um das Anlegemanöver einzuleiten. Das war wirklich nichts für Aspiranten, hier wurden die Profis gefragt. So angespannt und konzentriert hat die Crew den Skipper auf dem ganzen Törn noch nie gesehen „Die Crew kann eben doch wenn sie will“. Wer jetzt denkt man lege da einfach so an um sich schlafen zu legen, der täuscht sich. Anstatt das einfachere Ankermanöver auszuführen, entschloss er sich nämlich neben andern Yachten an die Hafenmole anzulegen. Dies bei böigem Seitenwind, von bis zu Stärke 7 und um 5 Uhr morgens, wo die Crew bereits auf den Felgen war. Mit beinahe Vollgas wurde zuerst ein 180 Grad Drehung durchgeführt und das Heck gegen den Wind gestellt. Nun führte Hangi das Schiff Rückwärts gegen den Wind gegen die Mole. S galt den Anker ca. 50m versetzt vor der Mole präzise abzusetzen, damit der Bug durch den starken Seitenwind nicht an die anderen Schiffe geknallt wurde. Mit ein zwei kleinen Korrekturen hat es Hangi dann tatsächlich bravourös geschafft das Schiff ohne Schaden unter böigem Starkwind an die Mole zu parkieren. Die Crew des Nachbarschiffes bekam erst etwas mit, als das Schiff bereits parkiert war. Verschlafen zeigten sie sich auf Deck gingen jedoch schnell wieder zurück in die Koje. Wahnsinn, wenn man denkt was mit dem 700’000 CHF teuren Schiff alles hätte passieren können. An der Mole musste das Schiff mehrfach gesichert werden, so dass das Anlegen mit einem Hafendrunk erst um 0600 Uhr gefeiert werden konnte. Bei einem „Glas Milch“ und Cola light wurde das ganze Anlegemanöver Abenteuer nun noch mehrfach durchexerziert, bis sich schliesslich jeder müde entschloss noch vor Sonnenaufgang eine 1 Stunde in der Koje mit Schlafen zu verbringen. Zum Glück geht es heute morgen auch Christian wieder etwas besser. Sein Magen muss aber noch geschont werden. Dies erfolgt mit Tee, leichtem Essen und gutem Pink Floyd Sound. Wir beschliessen denn auch den Tag hier im Hafen zu verbringen und melden uns morgen wieder. Wir wünsche allen einen schönen Tag und übermitteln Grüsse aus Sifnos. Hier jetzt die versprochenen Bilder… So sieht es aus in Mykonos… Unterwegs… Hier sind wir jetzt (Hafen Sifnos) Dienstag 5.9.2006 Heute ideale Segelverhältnisse. Während die Hälfte der Crew einen verdienten Landgang in Mikonos macht, gehen die B-Schein Anwärter raus auf’s Meer. Mit Wind bis 7 Beaufort segeln wir ca. 5 Stunden die Wellen hinauf und runter. Einmal war die Krängung so stark, dass sich der Kühlschrank automatisch leerte. Da lagen plötzlich alle, von Christian liebevoll marinierten Pouletfilet zerstreut in der Pantri. Zum Glück hat das Christian nicht mitbekommen (Landgang) und wir konnten alle Filets wieder einfangen und im Kühlschrank versorgen. Schlimmer dran war die Kühltruhe dort legen Büchsendosen übereinander im Fischjus vom Vortrag. Anstatt Bier oder Cola gab es beides mit Fischgeschmack. Die Küche ist jetzt am Vorbereiten der Menüs für den bevorstehenden Nachtschlag. Es geht bald los nach Sifnos. Bei der Zubereitung des Kartoffeleintopfes ging plötzlich das Gas aus. Macht nichts… wir haben ja eine Reserve Flasche Gas an Bord. Denkste…. Leider war auch die Flasche leer. (Anmerkung der Redaktion: Alle sind heil froh, dass der Skipper und Co-Skipper, diejenigen waren, die die Checkliste abgenommen haben und nicht etwa ein Crewmitglied…..) Sofort wurde ein Gastrupp mit dem Dingi ausgesandt (William & Beat) die Gas auftreiben sollten. Aber das war nicht so einfach. Die beiden mussten eine Überlebensübung durchstehen, wie sie sonst nur im Militär bekannt ist. Nach dem Anlaufen von diversen Tankstellen, wurden sie nach drei Stunden endlich fündig. Ganze 6 Kilometer mussten die beiden zu Fuss zurücklegen, bis sie die Tankstelle fanden welche ihnen Gas abgeben konnte. So kamen die beiden dann erst um ca. 21:30 zurück, dies zu einem Zeitpunkt wo der Wind bereits mit 6 Baufort blies. Nachdem nun das Essen endlich warm gemacht werden konnte, wurde das Nachtessen serviert. Christian ging es zu diesem Zeitpunkt nicht so gut da er wegen Rückenschmerzen Schmerzmittel gegessen hat, was sich offensichtlich mit Stugeron nicht so gut verträgt. Endlich nach dem Abwaschen wurde abgelegt und Nachtritt in den Wellen gestartet. Zu diesem Zeitpunkt ging es an Bord noch allen gut und von es Der sollen beste Grüsse an die Aussenwelt übermittelt werden. Wir melden uns morgen früh von Sifnos wieder. Wir wünschen allen einen schönen Abend und gute Nacht. Hier ein paar Bilder vom heutigen Tag: Montag 4. September 2006 Beim Ablegen geht’s los mit dem ersten Abenteuer. Das Abendessen von gestern Abend, wir erinnern uns, ohne Reis, aber dafür mit einem wunderbar zubereiteten Poulet und einer griechischer Omelette alla Christian und zum Dessert Annanas mit Kirsch „aber ohne Rahm, da kein Schwingbesen an Bord“, mussten die 80 Meter Ankerketten von Hand hochgezogen werden. Die Batterien wurden durch den Landanschluss leider nicht geladen. Glaubt man der Aussage von Hangi, dann war dies Absicht, denn alles muss gelernt und immer wieder geübt werden. Was ihn vermutlich auch auf eine weitere Idee brachte, davon aber später. Zuerst genossen wir eine windige Überfahrt nach Mykonos mit bis zu zu 6 Beaufort = ca. 40 Stundenkilometer und einer Schieflage des Bootes gegen die 40 Grad auf der rechten Backe. Wir erreichten eine Geschwindigkeit von 10 Knoten (die Spitzengeschwindigkeit des Bootes ist noch immer nicht erreicht, aber eine Herausforderung brauchen wir ja auch noch). Stigi wollte noch mehr Spannung hineinbringen und warnte niemanden vor den Wellen. Nach einer Salzwasserduche kostet ihn dies 7 Biere. Die Überfahrt endete mit der Spezialübung „3-Zack“ von Hangi. Ergebnis: Eine verletzte Nase “da zu wenig Achtsam am Schot“ Das Grosschot der Genua schlug William so brutal in das Gesicht, das deutliche Kampfspuren sichtbar wurden. Unbekümmert, kamen die Befehle „schnäller Buebe, schnäller“ weiter. Epi (unser Bordarzt, wohl bemerkt) prüfte inzwischen die Nase und entschied nach langem untersuchen gegen einen Arztbesuch, so konnte auf Nadel und Faden verzichtet werden. Die Behandlung mit Merfen brachte Wiliam doch noch zum weinen. Wer nun denkt nach dem Anlegen ist der heutige Segeltag problemlos verlaufen, der hat noch nie beobachtet wie „andere“ versuchen einen Anker in dieser Bucht hier zu versenken. Eine Kollision konnte gerade noch verhindert werden. Nun geniessen wir die schöne Bucht Ornos Ornu und freuen uns auf den nächsten kulinarischen Höhepunkt von Christian und Heinz (übrigens heute mit Reis). Morgen geht es vermutlich weiter Richtung Paros. Calispera oder wie man das hier sagt…. Es grüsst die Crew der Uranus Sonntag 3. September 2006 Liebe Welt… leider kann das Gästebuch, aufgrund des extrem gutem SPAM-Schutzes, nicht angezeigt werden. Der SPAM-Schutz ist so gut, dass gleich überhaupt nichts angezeigt wird. Wir werden versuchen diesen Fehler noch zu beheben, aber segeln geht vor. Und mit dieser schönen Überleitung kommen wir doch gleich zum heutigen erlebten: Um 9:00 wird die Crew durch Christian geweckt mit Unterstützung des CD Players und der Stimme von Norah Jones, so lässt sich aufwachen. Anschliessend gabs Frühstück „Spiegeleier und Schinken auf Toast. 10:00 auslaufen aus dem Hafen und herrliche 4 – 5 Beaufort genügen um das Grossegel und Genua zu füllen. So segeln wir ca. 6 Stunden Richtung Süden bis… ein plötzlicher Aufschrei gefolgt von einem energischen „NEI NEI NEI“ von Hangi. Die Stimmung auf dem Wasser war so friedlich, dass niemand bemerkte, dass wir bereits 2 Meilen am Zielhafen vorbei geschossen sind. Berni hat das ganze mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen. Ihm war die zusätzliche Kurve ganz recht („das gibt Meilen Jungs, das gibt Meilen“), denn ihm fehlen noch wenige um die „magischen“ 1000 zu erreichen. Wir werden ihm den Wunsch noch auf diesem Törn erfüllen. Wir haben um ca. 17.00 Uhr die Insel Siros (Hafen Finikou) erreicht, wo es um 17.30 Uhr Ortszeit, so mussten wir feststellen und zum Ärger der Küche, keine Einkaufsmöglichkeiten mehr gibt. Egal, Christian wird uns auch ohne Reis ein spitzen Menu auftischen können. Das Küchenteam ist bereits im Einsatz und die restliche Crew prüft die Wassertemperatur. Wir melden uns morgen wieder mit der Redewendung: Samstag 2. September 2006 Nach der Landung in Athen klappte es doch noch mit dem Transfer. Wir übten eine Stunde Geduld und wurden danach mit einem Reisecar nah Lavrion transportiert. Während die Yacht Uranous schon im Hafen stand, musste die andere Crew noch auf Sirius 2 warten. Nach der Übernahme der Yacht und dem verstauen der Taschen, gab es eine Zwischenverpflegung „ Frutiger Spritzwürste“. Um 17:30 legten wir los in Richtung Kea, es musste hoch am Wind gesegelt werden um die vorgelagerte Insel zu umrunden. Leider hat es hier keinen 220 Volt Generator an Bord, wir hätten sonst gerne ein paar Stimmungsbilder übermittelt. Um 22:00 legten wir hier in Kea an. Uranus segelt gut, dass Wetter ist herrlich 25° und es hat derzeit 5 Windstärken. Noch bevor wir in Kea anlegten, war Christian schon wieder in der Küche und bereitete das Nachtessen vor. Es ist kaum zu glauben wie hungrig die Crew nach diesem halben Nachtörn schon wieder war. Es gab als Vorspeis gedämpfte Tomaten mit Feta Käse Oliven und Provencalegewürzen. Als Hauptspeise war anschliessend gebratenes Lamm angesagt welches mit feinem Kräuterjus übergossen wurde und zu feinen Spagetti serviert wurde. Herrlich. Doch das ist nicht alles das Dessert durften wir wählen: Frische Ananas mit Kirsch, oder feine Schokoladentorte mit Beeren und einem „Gutsch“ von Heinz’s Kirsch. Wahnsinn oder?!!! In der gegenüberliegenden Beiz wurde der Tagesausklang bei einem Bier bzw. Kaffee gefeiert. Bettgang war ab ca. 01:00 angesagt und alle waren froh, als uns Hangi endlich schlafen gehen liess. Die Nacht war ruhig bis auf das komische vibrieren im Boot, welches durch tiefe Schwingungsfrequenzen aus allen vier Ecken des Schiffes erzeugt wurde. Es war das Schnarchen aus allen vier Kojen welches dies verursacht hat. Möge Gott helfen, dass unser Schiff dadurch nicht beschädigt und wir ohne Schaden weitersegeln können. Heute früh legen wir ab in Richtung Andros, unterwegs sollen wir auf Sirious 2 treffen, welche erst heute ausläuft wir hoffen dabei auch die Maximalgeschwindigkeit der Yacht zu erreichen, welche laut Charterfirma bei 12 Konten liegen soll. Wir melden uns heute Abend wieder und hoffen natürlich irgendwo zu unseren notwendigen 220 Volt zu kommen, damit wir auch Bilder übermitteln können. Es Grüss die Crew der „Ouranous“ Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Mai 2011 um 15:35 Uhr
  • Segeltoern Kanaren 2018 – Toern.ch

     

    Sonntag 8.4.2018: Weg nach La Gomera

    Logbuch «Long John Silver»: IMG-20180409-WA0008 Wir steigen ein ins 4stündige Abenteuer und einem Flug in gediegener Economicos Ambientos of Schlumpf Air Lines Internassionalles. Stellen uns dem üblich scharfen PjöngJang-TrumpFang Wind und geniessen kurzweilige Vorträgen aus der Kptn. Hangar Ecke : «Giezendanner mit Verstand und Erfahrung», «Meier Sepp, Nüssliverkäufer, Aargau», «Achmed al Akbar, SVP Wähler aus Uberzeugung und andere Lausbubengeschichten», «Ueli der Leiterwägelifahrer auf der Suche nach seinem Kopfloch». Derweil ein sichtlich angespannter Sitznachbar sich ganze 8mal den Kaffee auf den Schoss schüttet. Um Punkt siebzehnhundert,  unter frenetischem Jubel  erteilen wir der wartenden Menge unsere östrogenhaltige Aufwartung mit traditionellem Orbit et Spirituosis et Sanktus. Im Hintergrund wird gerade Kptn Hangars Sitznachbar in Maulschellen abgeführt. Vermutlich ins Schwarzbubenland abgeschoben.
    Beichtbericht Hanggi: Besser spät als nie, beginnen wir mit unserem Bericht. Nachdem wir uns gestern mit den Moorings angelegt haben, legten wir mit etwas Verzögerung gegen 11:00 ab. Tagesziel war es, raschmöglich nach San Sebastian La Gomera zu segeln. Kurz nach dem Auslaufen bekamen wir schon Besuch von einer Delphinschule. img_1563

    Logbuch «Long John Silver»:

    Heute am ersten Tag herrscht Freude in Marina del Sur -eSchtei. Anlass dieser Freude -wir lernen Hafenmeister Ché Ké Waran von seiner emotionalsten Seite kennen. Der Grund -Laurenzius, erster Maat der Spider, manövriert uns konzentriert ins Seilgewimmel aller anliegenden Boote  und wir bleiben stecken. Chè ist ausser sich und Hörweite, somit bleibt uns verwehrt seinen schier unerschöpflichen Wortschatz an Kraftausdrücken dem interessiert Leser weiterzuvermitteln. Gleichzeitig versucht der Rest der Mannschaft mit Besen, Zahnbürsten und Gebissprothesen die uns umgebenden Boote auf Distanz halten. Kommandos werden gerufen, Ché gestikuliert, Tips und Tricks von der Seitenlinie …Bühne frei, entspanntes Zuschauen lohnt sich. Es gafft sich einfach zu schön. Nach Einsatz unseres Sonderkommandos Flunder ausgerüstet mit Paddel, Seil und Dingi kriegt Kptn Hangar die Situation wieder in den Griff. Endlich auf See, beobachtet Sonnenschein Chris de Schuuter bugseitig (Schiffsfront) mehrere Thunfischbeilagen an uns vorbeiflitzen. Delphin, Delphine rufts aus der Kabine. Film liegt bei Fuss
    Beichtbericht Hanggi: Nach zwei Stunden unter Motor frischte der Wind auf bis zu 35 Knoten auf. Also Segel raus und ab die Post. Bedingt durch den hohen Seegang begann das Boot an zu rollen. Einige mochten diese Bewegung nicht so sehr, weshalb sie sich an die Reling über der Reling übergaben. Es war keine echte Seekrankheit, sondern mehr ein Spucken. 💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃💃

    Die Sache mit dem Spucken bei schwerem Seegang (Long John Silver)

    Bekanntlich führt „Schwerer Seegang“ bei vielen Menschen zu unerwünschten Nebenwirkungen. Fragen sie einfach ihren, nicht meinen Arzt und Apotheker. Nachzulesen in einer empirischen Studie der Uni Basel aus dem Jahre 1960. Diese Studie empfiehlt bei akuter Übelkeit den bequemen Handstand, um sich dann mit leicht angewinkelten Beinen auf dem Oberdeck zu positionieren, Das unangenehme Würgen wird dabei auf ein Minimum reduziert, einerseits der einwirkenden Schwerkraft wegen, anderseits der heranrollenden und gleich aufschlagenden 5 Meter Welle die den Rest erledigt. 🙏.                                                                  🙏.                                                                  🙏 Logbuch «Long John Silver»: Chris de Schuuter -der mit dem Delphin tanzt- alarmiert nach Stunden unerschütterlicher Manikür-Pedikürpflege Kptn Hangar : »Wellas im voraus ! -öh ? (…) Velos am voraus -eh ? Richtig grosse Wellas! (Chris’s Anglerlatein lässt an dieser Stelle etwas zu wünschen übrig) Hangar greift ein. Leichte Panik in der Küchenabteilung. Schwammwesten anziehen. Chris zieht an John, John an Serginho, alle suchen Laurenzius. Danach kleiner gepflegter Sprint aufs Oberdeck, zwei Bier bitte !  Hangar hat ja alles im Griff. Unter Deck, in der Küchenabteilung spitzt sich derweil die Lage zu. De Schuuter macht die Räume dicht.. Auf Deck hört man gedämpftes Stöhnen.
    Long John's best friend - the pilar
    Long John’s best friend – the pilar
    Die Spider fängt an zu rocken! Long John klammert sich an seinen besten Freund -die Säule. Schlag auf Schlag auf Schlagseite. Durch die Luken links blinzeln mir Fische fröhlich zu, rechts strahlt der blaue Himmel. AC DC I see you. Stunden später, einige blaue Flecken weiter, erreichen wir den rettenden Hafen. Hip, hip, Hurra. Beichtbericht Hanggi: Etwa 6 Seemeilen vor der Hafeneinfahrt von La Gomera frischte der Wind immer mehr auf, weshalb wir zwei oder drei mal einen Sonnenschuss durchführten (Yacht legt sich auf die Seite und das Kiel lugt aus dem Wasser) Vor der Hafenmole staunten wir etwas. Obwohl wir bereits ein paar Mal in diesem Hafen waren, erlebten wir es noch nie, dass wir hinter der Mole noch immer ca. 25 Knoten Wind hatten. Viel Wind bedeutet, dass wir rasch anlegen müssen. Also.. wurde die Crew freundlich darum gebeten die Fender und Leinen rasch zu montieren. Trotz viel Wind auch im Yachtfen, platzierten wir Captain Spider problemlos in der uns zugewiesenen Box. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind…René van Diesel im SprintRené van Diesel runs like a wiesel Beichtbericht Hanggi: Da unser Logistiker viel zu viel Proviant eingekauft hat, kochten wir am Abend Glasfaser-Nudeln mit Poulet-Thai-Sauce. ____________________________________________________________________________________________ Diskussionsrunde im kleinen Kreis 1 Kptn Hangar & Laurentius Zu Gast auf der Captain Spider: Crewmitglieder der Segeljacht „Santa Maria“ Meier Sepp, Allschwill/BL, Elektriker (SVP) ; Müller Veronique, Liestal/BL, Kranführer (SVP), Fischer Kurt, Au-Wädenswil am Zürichsee/ZH, Bettwarenfabrikbesitzer (FDP) Crewmitglieder der Segeljacht „Ninja“ Gruber Peter; Magglingen/BE, Büroangestellter (SP) ;  Göckhan Mamut, Basel-Stadt/BS,  Unternehmer (BAsta) und Gruber Maya, Basel-Stadt/BS, Velofahrer (SP) Moderation :  Chief Skipper D. Hangar; Reinach/BL (Parteilos) Thema: Lehrplan 21 – Schule oder Freizeitpark? Nach einer epischen Einleitung zum Thema „Lehrplan 21“ wird dem Zuhörer schnell die gängige parteiübergreifende Meinungsvielfalt vor Augen beziehungsweise Ohren geführt. Crewmitglieder der „Santa Maria“ fordern bekannte urschweizerische Positionen: „Schweizerdeutsch für alle Mannen“ dabei wird die Dialektfrage ob in Rumansch, Kanak, Italofon, Eideppitsch, Humpalumpa, um einige Beispiele zu nennen, völlig ausgeklammert. Laktose intoleranten Minderheiten wird „Angewandte Mathematik mit Hauswirtschaft“ und Soziopathiekompetenz in Form von Hornussen oder Schwingen während des Unterrichts empfohlen. Überlebenden gemischter Jodelunterricht nahegelegt. Nach einer Welle der Empörung seitens der „Ninja“ Crew, wird eine sofortige Anpassung der sprachlichen Herkunft mittels „Sonderzug Uno“ gefordert. Zusätzlich einen „Sonderzug Duo“ mit Elternbeteiligung, Anwalt und Dolmetscher im Ergänzungsunterricht 2. Einstimmig bei einer Enthüllung,wird entschieden, der Urbevölkerung „Deutsch in Wort und Schrift“ wie auch Mathematik zu streichen und mit Aufbaukursen „Sozialwerke verstehen und beherrschen“ zu ersetzen. Die Grundsatzdebatte Sport+Religion contra „Velofahren leicht gemacht“ wird nach 3 stündiger Diskussion mit einer grob formulierten Volksinitiative und einem entsprechenden Gegenvorschlag beendet. —————————————————————————————————————————————– Beichtbericht Hanggi: Gegen 1:30 begaben wir uns dann in die Kojen.

    IMG-20180409-WA0032

    Montag 9.4.2018: San Sebastian

    Da heute das Wetter schlecht ist, beschlossen wir einen Maritimen Thementag durchzuführen. Will heissen, wir gehen am Nachmittag gegen 16:00 in das Columbus Museum. Bis dahin heisst es, das Deck reinigen, Abfall entsorgen und etwas Chillen. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Themenabend im kleinen Kreis 2 Thema: Basel-Land stellt Eilantrag auf EU-Beitritt Kptn Hangar & Laurentius Der Themenabend wird mit dieser schockierenden Nachricht eröffnet. Liestal sucht den EU Anschluss. Was tun, Fragezeichen. Soll der Landschaft der Eintritt in die europäische Völkergemeinschaft erlaubt sein. Grosses Fragezeichen.  Und was wird aus Schengen 3.1 Herr Giezendanner? Was wird aus Chienbäse-Umzug oder Reinacher Banntag bei Vollmond  unter EU Recht und Rösti (SVP) . Riesengrosses Fragezeichen.  Gemäss „BZ“ ist Basel-Land der geradezu ideale Kandidat für einen  möglichen EU Beitritt. Zitat T. Weber (SVP): „Wo finden wir heute noch Staaten (Kantone),  bei dem ein oder mehrere Mitglieder völlig überraschend und unverschuldet Pleite gehen?“ Dazu fällt auch Telebasel nichts mehr zu ein…Umgangssprachlich.

    Dienstag 10.4.2018: Überfahrt San Sebastián nach EL Hierro resp. Marina San Miguel

    Logbuch «Long John Silver»: Bordzeit Null 600. Heute geht’s von St. Sebastian über Sankt Pölden in der Steiermark via Mariastein Richtung El Hierro. Long John notiert auf seinem Backbrot: Kptn Hangar zum Frühstück ein Hörnchen (mit Bratpfanne schön übergebraten) für die Mannschaft gibts Maulschellen aus dem Schiffsvorrat, Kapern mit Sos und reichlich Entern. Nach dieser leichten KosaNostra steigen wir ein ins nächste See-Abenteuer. Gigantische Wellenberge türmen vor uns auf und davon -Chris de Schuuter sei gedankt. Mit seinen rhythmischen Durstschreien versetzt er Wella um Wella, Kamm um Kamm in helle Panik. René van Diesel unser Chefmathematiker rechnet nochmals kurz den aktuellen Bierbestand durch. Eine heikle Situation, doch glücklicherweise wurde noch kurz vor der Abfahrt eine weiter Kollektion Karl Lagerbier gebunkert -die nun an Chris und einige Crewmitglieder verteilt wird. Kurze Zeit später, feucht fröhliche Stimmung, da wird getanzt auch ohne Wolf, wilde Gruppenumarmungen wo kein trockenes Auge hinblickt. Kptn Hangar ist gefordert disziplinarisch einzuschreiten. Einige kulinarische Backpfeifen später herrscht wieder Ruhe auf Deck und Kombüse. Wir segeln weiter, allerdings mit neuem Kurs San Miguel.

    Immer noch Dienstag 10.4.2018 Marina San Miguel

    Logbuch «Long John Silver»: Unsere Luxusjacht, fest umklammert vom Hafen „San Miguel“ darf sich endlich etwas ausruhen. Entspannt und geschlossen steht die Mannschaft auf Deck, Bierdosen werden verteilt, Mann prostet sich zu. Mein Blick streift umher und stoppt abrupt bei einem 2 Meter Plakat auf 20 Grad West.  Staunend lese ich „San Miguel = Super, Hip“ – in leuchtturm-rostrot Farben gehalten. Im Hintergrund,  stemmt sich Hotel auf Hotel ekstatisch in die Höhe. Natürlich alles  im bekannten Retro-Plattenbaustil. Den deutschen Rentnern und russischen Oligarchen sei’s gedankt. „There is no better place than home.“ (Zitat :Winzer of OZ bei Freiburg) Ich beschliesse,  wieder zu Hause dem hiesigen Propaganda Ministerium etwas unter die Arme zu greifen. Am besten schicke ich eine Postkarte aus dem sonnigen Wadliseich-Knubbel /Glaubenberg LU mit diesen Top 3 Vorschlägen : Einfach Springen, kein Gift nötig – San Miguel !! San Miguel, aus Freude am Wegziehen ! und für den anglikanische Abstinenzler San Miguel means Zero Ale ! (phonetisch – siro ehl) Jäh wird mein Gedankenfluss unterbrochen, Kptn Hangar Bassstimme fordert sofortige Präsenz. „Wir gehen an Land.“ BDE586BC-13DC-424B-97CA-0BED243403FF In Gedanken trällere ich …Es gibt kein Mehl in San Miguel 🎶 Logbuch «Long John Silver»: Buch Mose Kapitel 33 Auszug aus der Captain Spider Orientierungslos  taumelt eine sichtlich dehydrierte Crew durch schwarze Steinwüsten. Die Sonne brennt, kein Bier in Sicht. Die Lage scheint aussichtslos. Unser vielstimmiger Chor singt : 🎶 „ManaMana di-dü di-dü-da“🎶  -inbrünstig vorgetragen, mit „Tuba“ und „Digeridoo Begleitung im Hintergrund. Unglücklicherweise wird dieser Gesang weder vom hiesigen Strandpublikum noch von unweit spielenden Golfern goutiert. Ein kurzes *klong“ und Bruder Laurenzius wird von einem Golfball heimtückisch am Musculus gluteus maximus getroffen.  Weitere „klongs“ später, humpelt ein Grossteil der Mannschaft hastig dem Einkaufsparadies entgegen. Während dieser Flucht verliere ich Anschluss und stehe nun plötzliche etwas einsam in der Fussgängerzone rum. Dort lasse ich mich von freundlichen jungen Menschen ansprechen, die Werbung für ein SOS Kinderdorf in St. Moritz machen. Die meisten geben nach wenigen Minuten auf, Grund könnte meine in  Gebärdensprache vorgetragene Einlage der 23. Folge von „Plätzli gsucht“, Thema „Schnurrli isch e Luuser“ sein.

    Mittwoch 11.4.2018 Überfahrt San Miguel nach Mogan

    Logbuch «Long John Silver»: Wir legen ab mit Serginho am Ruder und Kpt Hangars Anweisungen im Genick.  „Serginho,  Bootsbesatzung da vorne ignorieren, keine Ahnung warum die so wild gestikulieren. „Mit Ausweichen warten, wir zeigen keine Angst ! Echolot und Radar ist nur für Schwächlinge!“ Etwas später, nach Beendigung des Interviews mit der Hafenpolizei, einer provisorischen richterlichen Verfügung uns wieder auf freien Fuss zu setzen, manövriert uns Serginho aus dem Hafen. img_1569 Ausser Sichtweite,  wieder auf offener See ist es nun René van Diesel unser Chefmathematiker im Ruhestand – mit dem Typ des Tages: „Lasst uns das Fischerboot dort drüben so dicht wie möglich passieren, die sind uns dankbar für jeden ins Netz gescheuten Fisch… Tatsächlich verhilft es unserem Kampftaucher Chris de Schuuter zum ersten Tauchgang im Atlantik. Zuvor mussten wir ihm aus 10 Majo- und 3.5 Senftuben ein improvisiertes Drucklufttaucherfläschchen basteln. Nach erfolgreicher Wiederbelebung und Ruderfreigabe geht die Reise nach Mogan ereignislos weiter.

    Mittwoch 11.4.2018 Ankunft Puerto de Mogan

    Logbuch «Long John Silver»: Seit Stunden auf See und immer noch keines dieser seltenen kanarischen Badehäuschen gesichtet. Unsere Mann im Ausguck Serginho langweilt sich wieder einmal zu Tode. Aus schwindelnder Höhe meldet er einen Nitendo, diverse Baumwollunterhosen getupft, 2 leere Ikeaeinkaufstaschen XXL und eine flotte Badenixe -muss wohl an der Sonne liegen. Der Rest der Mannschaft surft wie gewohnt wild am eigenen Handy rum. Dem staunenden Betrachter wird klassisches „one-twenty-twenty -old style“, selten ein Double-Boogie mit Daumenanschläger geboten. Einzig Jungspund Serginho schafft den berühmten trihandred-fifipfeif-törn mit eingedrehtem Schnuggikucki, -Siri verstärkt. Kein Ausschuss unter dieser Nummer.
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    Logbuch «Long John Silver»: Nach einer Meuterei um einen „Bounty“ mit Hackfleischsosse, erarbeiten die Rädelsführer in Gruppenarbeit korrektes enthäuten, säubern und wässern einer madrilenischen Kartoffel. Ziel der Uebung Kartoffelsalat à la Catallan Kutschdämon. Als Beilage Neumünster Saumagen nach Karlsruher Art. Guten Appetit.
    Logbuch «Long John Silver»: Im Ankunftshafen wird endlich dem Karl Lagerbier Restbestand der überfällige Garaus gemacht. (Playa del Ingles Style) Danach eingehende Strandbesichtigung (Schwarzwaldroute) und nachfolgender Spontaneinkauf, 1 Tüte Chips und 1 Lutscher für Serschinio. Damit geht  ein ereignisreicher Tag zu Ende.

    Donnerstag 12.4.2018 Mogan Teil I.

    Logbuch «Long John Silver»: Tauchgang mit Folgen Heute hat sich Chris de Schuuter entschlossen seinen lang gehegten Wunsch eines Tauchgangs im schwierigen Umfeld der kanarischen Riffe in die Tat umzusetzen. Er und seine Tauchkumpane versuchen den seltenen kanarischen Badehose-Schnapper in den Untiefen der See aufzuspüren. Ornithologe M. Odermatt (BL), Leiter der Tauchergruppe Mogan-West, erzählt uns später stolz, er habe in 1 Meter Entfernung einen waschechten Panini-Sticker gesichtet. Stefanie B., Swisscom Angestellte in leitender Funktion, war einfach nur begeistert. Höhepunkt stellt jedoch das versehentlich zu tief ins Ohr gesteckte Wattestäbchen von Chris de Schuuter dar. Der erfolgte „Reset“  auf Werkseinstellung verunmöglichte Chris den Anschluss an die zweite Gruppe, die sich bereits Richtung Dünen von Maspalomas aufmachte.

    Mogan Teil II.

    Logbuch «Long John Silver»: Der Weg nach Maspalomas An der Hauptstrasse von Mogan erkennen wir die üblichen Verdächtigen der Captain Spider. René van Diesel,  Long John Silver, Laurentius und Serginho, schwingen ihre Handys wie Wünschelruten wild in der Gegend herum. Sie sind auf der Suche nach einem Mietwagen für 4.5 Personen. Den Blick immer auf dem Display wird hektisch Geopolitisch relevante Information ausgetauscht…bis irgendwann einem der Akteure das gut sichtbare Eingangsschild auf der anderen Seite der Strasse ins Auge fällt. Por Gringos Blindos – Mietautomobiles, vieles! –ist da zu lesen. Darunter in etwas kleinerer Schrift – Beste Autovermietung – kein Schweiss! Wir treten ein und sofort verhandeln Bruder Laurentius und Serginho unterstützt von Chef Mathematiker René lautstark, aber ergebnisneutral. Der Autovermieter übergibt uns grinsend den Autoschlüssel und wir stehen wieder suchend auf der Hauptstrasse. Dort identifizieren wir das einzig in Frage kommende Fahrzeug -dabei muss es sich um die legendäre Blechkarosse aus Roby, Tobi und das Fli-Wa-Tüt handeln.  Wie im richtigen Fernsehen, hat das arme Ding seine besten Jahre lange hinter sich, es lebe das Streaming. Mittlerweile sitzt Laurentius am Steuer und wir steigen ein ins Abenteuerland -um nur wenige Meter später verzweifelt nach einer Tankstelle zu suchen. Tank leer, Spannung herrscht auf der Hinterbank! Mit Google Maps, einige frustrierende Einbahn- und Sackgassen später sind wir schlappe 10€ ärmer aber es geht weiter. Glücklich, mit etwas Tiger im Tank rollt die Karre der Sonne entgegen. Fasziniert beobachten wir nun gemeinsam den kanarischen Verkehr. Offensichtlich wird hier der Einsatz von Lichtanlagen als grobe Unsportlichkeit betrachtet und Kreisel bevorzugt eingesetzt.  Auch scheinen die Inselbewohner hier etwas mehr Würze im Verkehrsgeschehen zu benötigen. Immer wieder überraschen sie ihre Mitmenschen mit spontanen Richtungsänderungen ohne Blinker oder gekonnten Karacho-Bremsungen. Unser Experte vermutet dass dabei die jeweilige Herzfrequenz der Beteiligten um bis zu 80% gesteigert werden kann, ohne Herzschrittmacher ! Einmal durften wir sogar einen sich entfaltenden Airbag beobachten. War das ein Spass.

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    Toern.ch

    Die Webseite mit Toernberichten und Revierinformationen
    Actual Trip 7.4.2018 – 14.4.2018

    Landkarte-Kanaren_Lage

    Marina San Miguel - Teneriffa
    Unser Ausgangshafen bis 2015 San Miguel in Teneriffa nun starten wir jeweils in Las Galletas Marina del sur
    Unser Supermarket:Mercadona, Crta. de las Chafiras a las Galletas, s/n 38620, Santa Cruz de Tenerife
    Unser Supermarket:
    Mercadona, Crta. de las Chafiras a las Galletas, s/n 38620, Santa Cruz de Tenerife

    Windvorhersage Teneriffa

    Windvorhersage Kanaren auf spanisch

    Mitteilungen von Bekannten, Freunden usw. an Crewmitglieder können via Kommentar an Bord übermittelt werden, falls möglich erfüllen wir auch eure Fotowünsche.

    Link zur Marina San Miguel, Öffnungszeiten Supermarkt

    FahrtzurMarina
    Fahrt vom Flughafen zur Marina San Miguel –> auf Bild klicken um auf Google Maps zu gelangen

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    • Toern Kanaren 2011 Teil 2 – Toern.ch

      Toern Kanaren 2011 Teil 2

      Tag 6: Kein Kaffee, bitte.

      Für unseren letzten Tag auf diesem Törn war das Vorhaben einfach, da nur die Strecke von La Gomera zurück nach Teneriffa gefahren werden musste. Einfach gesagt, noch einfacher getan, da wir ja inzwischen ein routiniertes Team sind. Soweit zumindest die Theorie. Das Wetter stellte uns jedoch vor ernsthafte Probleme: Anstelle von fast zuviel Wind wie Montags hatten wir heute null Wind. Und zwar wirklich null. Das Meer war glatter als ein halb ausgetrockneter Dorfbrunnen, weshalb wir auf die Pferde unseres Bordmotors setzen mussten. Leicht deprimiert stellten wir den Gashebel nach vorn und fütterten den Autopiloten mit dem Kurs – zu Tun gab es also vorerst rein gar nix. Deshalb arbeiteten wir angestrengt an unserer Bräune und genossen die Aussicht auf das sich entfernende La Gomera.

      Präzise zu gewohnter Zeit (d.h. bei senkrechtem Sonnenstand) begannen wir, Hunger zu haben. Der Kühlschrank war allerdings bereits auf Ferienende eingestellt, und somit war das Rezept des Mittagsmenüs recht einfach: Restlicher Inhalt vom Kühlschrank + Reis = Essen. Sandro hat diese Aufgabe aber hervorragend gemeistert und uns ein leckeres, nahrhaftes Mittagessen zubereitet. Da nun aber wirklich keine Vorräte mehr vorhanden waren, und auch keine Cola mehr, mussten wir uns an die eisernen Reserven machen. Diese bestanden zu 99% aus Bier – Abstinente mussten sich leider bis zum Hafen gedulden. So motorten wir sehr heiter weiter, bis wir im Laufe des Nachmittags wieder in unserem Ausgangshafen San Miguel auf Teneriffa ankamen. Der sehr kreative Hafentechniker empfing uns mit offenen Armen, um sogleich an die Bootsübergabe heranzugehen. Wir mussten ihm dann gestehen, dass wir auch das zweite Genuasegel nicht ganz unbeschadet nach Hause bringen konnten (das erste ist bereits im Laufe von Tag 1a kaputtgegangen). Und bevor Gerüchte entstehen: Auch diesmal war es nicht unser Fehler. Es begann so eine mehrstündige Do-It-Yourself-Bastel-Orgie, in der sich der Hafentechnicker unter Anderem in schwindelerregende Höhen begeben musste, um eine Diagnose der kranken Genua erstellen zu können, und er fühlte sich dort oben dermassen wohl, dass er dort eine Stunde auf die Ersatzteile wartete. Während dieser Zeit geschah so einiges nebenher: Zuerst einmal drehte der Wind endlich auf, was für einige Enttäuschung nach einem komplett windfreien Tag gesorgt hat. Zudem mussten wir einem halben Dutzend Russen helfen, damit sie bei ihrem Anlegemanöver nicht die umliegenden Boote plattmachten, inklusive der ganzen Hafeneinrichtung. Nachdem dieses Rettungsmanöver wortwörtlich im trockenen war, machten wir uns endlich an das wohlverdiente Ankerbier und die wohlverdiente Dusche (endlich, nach 2 Tagen ohne).

      Essenszeit war gekommen, und die schlechten Erfahrungen mit der Küche in Teneriffa Anfangs Woche liessen uns nicht gerade Gutes erwarten. Wir entschieden uns dann aufgrund von Marketing-Aktivitäten („Two free bottles of wine!“) für ein normales Restaurant, das sich aber wahrscheinlich insgeheim die Küche mit einem Mexikaner, einem Inder und einem Chinesen teilt. Der Wein war leicht besser als aus dem Tetra-Pack und das Essen war ganz passabel. Wir hatten dann die nachvollziehbare, aber in diesem Fall bescheuerte Idee, den obligaten Kaffee zu bestellen. Nun muss ausgeholt werden: Wir wissen, es gibt ja allerlei schlechten Kaffee. Selecta-Automaten, amerikanischer Filterkaffee, löslicher Kaffee, wiederaufgewärmter Kaffee, mikrowellierter Kaffe etc. All diese wurden diesen Abend in den Schatten gestellt. Vom bestellten Kaffee in besagtem Restaurant, dessen Zusammensetzung uns ein Rätsel bleiben wird (Meerwasser? Bouillon?) hat niemand seine Tasse leergetrunken. Wir haben uns dann dazu entschlossen, dass die Spanier beim Chorizo bleiben und das Kaffeemachen den Italienern überlassen sollten. Nun sind wir zurück im Hafen und geniessen den letzten Ferienabend auf Boot!

      Tag 5: Todo marinero

      Da heute nur eine fast schon zu kurze Strecke auf dem Plan gestanden hat, können wir heute von ausgeschlafenen Anfangsbedingungen reden. Früher aufstehen hätte sich auch nicht gelohnt, da das Hafenpersonal wegen einer frühmorgendlichen Siesta erst mit einer Stunde Verspätung zum Auschecken bereit war. Wir setzten dann Kurs auf spiegelglatter See ein weiteres Mal in Richtung La Gomera, da es uns die Insel angetan hatte. Wind kam erst auf, nachdem der Tank schon halbleer war, aber dafür kamen wir dann in angenehmem Tempo voran. Um der Langeweile vorzubeugen, wurden wahlweise Thunfischbrötchen verdrückt und Politiker nachgeäfft (jemand wollte ein, zwei Bier gegen die Langeweile, aber das ist unterwegs bei Strafe verboten). Delfine haben unsere Reise auch heute wieder ein Stück begleitet, und zum Dank für ihre Dienstleistung haben wir sie nicht in die Pfanne gehauen.

      Der Wind hat dann mal wieder abgeschaltet und eine Stunde später wieder aufgedreht, und ab diesem Punkt konnten Serge und Laurent nicht mehr ruhig sitzen und bekamen Lust, statt einer Nussschale mal ein richtiges Boot zu steuern. Sie übernahmen das Kommando unter fürsorglicher Aufsicht des Skippers, der sie freundlich aber bestimmt anschnauzte („Ihr gebt ja Euer Bestes, aber!“). Unter willkürlichen Wind- und Mannschaftsverhätnissen wurde dann eine Bucht (Valle Gran Rey) auf La Gomera angesteuert, wo die beiden Seebären ein millimetergenaues Anlegemanöver durchführten, und das messerscharf an die Hafenmole. Dem Skipper blieb nichts anderes übrig, als nochmals zu maulen und dann zufriedengestellt zu nicken. Das lokale Hafenpersonal hat uns schliesslich das allerallererste „no problemo“ des ganzen Törns entgegengegrinst, als wir um eine Bleibe und ein Stück Brot für die Nacht baten (okay, das Stück Brot haben wir selber mitgebracht).

      Da wir recht früh angekommen waren, blieb noch grosszügig Zeit für allerlei Exkursionen. Wir haben drei Pläne ausgeheckt: Christian, Serge und Sandro wurden beauftragt, den ominösen Place of Light zu suchen und sich dort nach Biogemüse umzuschauen. Laurent und Timo wurden geheissen, sich nach einem ganz seltsamen für Asphalt geeigneten Verkehrsmittel umzusehen und das Landesinnere zu erkunden. Der Rest hatte die undankbare Aufgabe, die lokale Kneipenlandschaft zu inspizieren. Die Resultate waren eindeutig: Die Kneipenlandschaft hat mindestens Hopfensirup und Glacés zu bieten, und zwar zu sehr guten Konditionen (kalt und preiswert). Der Place of Light offeriert Erleuchtung in Euro-Schritten, aber leider nicht das gesuchte, biologische, selbst angebaute Gemüse. Das Landesinnere beginnt mit einer nicht ganz magenverträglichen Anfahrt, bei welcher man Hauptstrassen nicht von Schrebergartenwegen unterscheiden kann. Belohnt werden die Mühen dann aber durch wunderschöne Ansichten über eine schroffe, sattgrüne Landschaft mit dem Meer im Hintergrund. Nach der Rückkehr der Expeditionsteams waren sich alle über zwei Dinge einig: Erstens, dass La Gomera alleine eine Reise wert ist. Und zweitens, dass nächste Woche leider alle wieder im Büro sitzen müssen. Somit musste entschlossen werden, diese bedrückende zweite Vorstellung sofort zu bekämpfen, was nun mit sehr guter Musik, lokalem Wein, Blogschreiben und munteren Diskussionen erfolgreich geschieht.

      „Jetzt sind sie endlich auch mit dem Kopf auf dem Schiff angekommen.“ (Wieder ein Skipper, der nicht genannt werden möchte)

      Heutige Eckdaten: Teneriffa – La Gomera, 38 Seemeilen, ca. 5h, zwischen 0 und 5 Beaufort, durchschnittlich 8.4 Knoten, 9 gesunde und 0 seekranke Personen.

      PS. Da wir keinen Landstrom haben und nicht in einem Hamsterrad rumrennen wollen, gibt es die Bilder erst morgen. Dann aber ganz sicher. Versprochen.

      Tag 4: Full! – Huure Schoofseckel!

      Tagwacht war heute, wie meistens, um gefühlte 02.30h. Da dies – im Gegensatz zu gestern – wieder ein sportlicher Tag werden sollte, mussten wir für einen guten Start erst eine ordentliche Menge Kaffee bechern. Das Ablegepinkeln wurde von den vermögenderen (okay, heikleren) Crewmitgliedern nicht in den sanitären Anlagen des Hafens, sonder in einem nahegelegenen Hotel erledigt, logischerweise gegen ein paar Euro Bestechungsgeld (der Typ am Empfang hat breit grinsend nach déjà-vu dreingeschaut). Nach einem sportlichen Ableger wurde wieder Kurs auf Teneriffa genommen, wobei das Wetter in der ersten Hälfte nur zum Motoren gedacht war. Wir haben dann den Tank ein gutes Stück verdampft („Drück mal den Hebel runter! Aber nicht über 2800 Touren, sonst säuft er wie wir.“), bevor wir auch nur in eine halbwegs besegelbare Zone kamen. In der Mitte der Strecke zeigte sich Neptun dann doch noch gütig und hat den Wind etwas aufgedreht, sodass wir den Rest der Strecke bei gemütlichen 20 Knoten Wind segeln konnten. Hier lief noch alles glatt – und vor allem komplett Seekrankheitsfrei – abgesehen von gelegentlichen Fehlern der Crew mit anschliessender Kritik des Skippers („Meinst du eigentlich, die Leine kommt alleine vom anschauen rein?“). Zur allgemeinen Heiterkeit und Ablenkung vom einnehmenden Skippergeschrei schickte Neptun noch zwei Delphine welche lustig ums Boot sprangen und eine Show alla Disneyland darboten. Dann jedoch, nichtsahnend und mit den besten Vorsätzen, haben wir versucht, per Funk einen Platz im nächsten Hafen (Puerto Colòn) zu reservieren, was im Vornherein sogar noch mit dem Hafen von Tag 3 abgesprochen worden war. Antwort bekamen wir leider nur Rauschen, was möglicherweise an unserem fehlenden Spanisch, aber doch eher wahrscheinlich an der Siesta lag. Wir haben dann trotzdem mal hoffnungsvoll die Segel hereingenommen („Ich brauch jetzt ein Weissbier“) und es in diesem Hafen versucht – und bekamen prompt den kurzatmigen Kommentar „Full“.

      Mit Tatendrang haben wir gewendet, um eine Bucht anzulaufen und dort zu ankern. Nach einem halbstündigen Ankermanöver mit Dinghi-Einsatz unter Lebensgefahr und dem Versuch, die schrottreifen Boote neben uns ganz zu lassen, haben wir einen freundlichen Wink vom lokalen Hafenpersonal erhalten, dass wir uns doch mal nähern sollten. Serge und Sandro nahmen diese Möglichkeit zum Dinghifahren auf sich und haben die Auskunft erhalten, dass auch hier nix ist („Keeein Wort Englisch!“). Wir mussten dann den Anker in mühseliger Arbeit wieder hochholen und wieder Kurs aufs offene Meer nehmen, um schliesslich die Marina del Sur anzulaufen, wo wir endlich Platz, Bier, Tapas und eine warme Dusche fanden. Da sind wir im Moment – und freuen uns bereits auf den vom Sternekombüsenpersonal zubereiteten 4-Gänger! Denn diese haben mit Hilfe eines halb einheimischen Engländers, wecher mit seinen 6 Rentnerkollegen seinen neuen Ruhestand im Dörfchen feiert, einen Supermercato gefunden mit Mojo-Saucen-Pimenten und allem was es für ein leckeres Gemüse-Poulet-Nuudel-Gericht braucht.. eben alles Mojo oder was. Nein der Abend endet nicht mit Mojo sondern mit vielen Anektoden über griechische Deutsche (Griechenlandtrip von Dany), usere deutsche Fahne am Boot und natürlich die deutsche Freiheit.. welche stimmgewaltig und nationalgetreu intoniert wurde… dann schlaft mal schön ihr Matrosen, Fische und Haie.. im bettte und im Hafen kreisend unsere Reste des leckeren Abdendessen vertilged.. ab und zu von schiffenden Matrosen gestöhrt… einfach nicht über Bord fallen.. das mögen die Heie nicht.. die lieben stilles Wasser.. tschüss „Früher, mit der Schweizer Flagge, ging alles besser!“ (Der anonyme Skipper. Das Schiff hat eine deutsche Flagge.)

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    • Toern Kanaren 2011 Teil 1 – Toern.ch

      Toern Kanaren 2011 Teil 1

      Tag 3: Auch ein Ruhetag ist ein erfolgreicher Tag

      Um endlich mal Souvenirs und Postkarten für die lieben Daheimgebliebenen bunkern zu können, haben wir beschlossen, heute einen Ruhetag einzulegen (Okay, vergesst die Postkarten. Der wahre Grund ist das fortgeschrittene Durchschnittsalter der Crew, das zu regelmässiger Ruhe verpflichtet.) Deshalb hat der Tag mit Ausschlafen begonnen. Die Early Birds haben es dann geschafft, sich immerhin zum Kaffee aus den Betten zu rollen, welcher in rauhen Mengen konsumiert wurde, um die Sitzdauer im Café mit gratis-Internet auf die für Blogs nützliche Länge auszudehnen. Koffein reizt bekanntlich den Magen, weshalb dieser grosszügig mit Club Sandwiches beruhigt wurde. Einer blieb unter Deck und schlief noch ein bisschen… bis das Schiff wieder aufgetankt werden muste und beim Manövrieren mit einer Betätigung des Bugstrahlruders „rrrroohhhhaaarr“ + Dezibel 120… dieser kerzengrade im Schiff stand.. fertig schlafen. Nach einem ausgedehnten Frühstück / Mittagessen / Nachmittagskaffee wurde entschieden, dass heute die Navigation definitiv nur an Land stattfinden soll. Der drückebergerische Teil der Crew hat sich dann sehr engagiert zum am-Strand-Liegen abgemeldet, wo durch kühles Wasser und umfangreiche Rentnerinnen die aufgeheizten Gemüter rapide wieder abgekühlt wurden. Der aktivere Teil der Crew hat sich einen Supermarkt gesucht, wo sie das lokale Personal dazu überreden konnten, den ganzen Einkauf mit dem Lieferwagen bis vors Boot zu bringen. Dann wurde festgestellt, dass die freie Marktwirtschaft noch nicht in Spanien angekommen ist, da der Erwerb eines Internet-Sticks beim Monopolisten viel Zeit benötigte. Serge und Sandro haben dann aus Adrenalinmangel mit dem Dinghi eine Expedition in eine Felshöhle vor dem Hafen unternommen, während der Rest Fotos von der lokalen Architektur schoss und Souvenirs suchte. Da Sandro immer noch gelangweilt war, hat er sich dann zusammen mit Laurent daran gemacht, das soeben Eingekaufte möglichst frischegerecht zu verarbeiten, was uns dann ein ausgezeichnetes Weissweinrisotto mit 2 Saucen beschert hat (Einmal Meeresfrüchte, und für die, die bereits genug vom Meer hatten, Tomatensauce mit Maika Würstchen). Zitat: „Brauchst doch kein Gesicht!“ (Ganz sicher anonym) Doch wir habens glatt kah hütt aber jetzt isch fertig und wir müssen ja morgen auch schon wieder um 6 Uhr auf.. Tagwacht mit ACDC Highway to hell.. hoffentlich nicht denn wir wollen das gute essen ja für uns behalten und nicht wieder den Fischen servieren.. full Power ACDC zum aufstehen für den ganzen Hafen welcher sich mit standing Ovations bedankt wenn wir abfahren.. so geht dass.. denn Maika macht das Würstchen und wir machen den Segeltoern

      Tag 2: Tag der subjektiven Superlativen

      Die senile Bettflucht hat sich wider erwarten auch heute wiederholt. Um 6Uhr morgens lief bereits AC/DC auf der Board Hifi. Schlafen wurde dadurch zum Ding der Unmöglichkeit und somit von jedermann (alle unter 40) aufgegeben.

      Heute gings von La Gomera bis nach Gran Canaria, ein ziemlich ausgedehnter Schlag mit viel bis gar keinem Wind. Nicht jeder konnte die Fahrt geniessen, das Verhältnis der Seekranken zu den Nicht-Seekranken hat sich heute zu Gunsten der Seekranken bewegt. Automatisch wurde es ein wenig ruhiger auf dem Boot, da die Mehrheit sich mit dem Nichtkotzen oder eben dem Kotzen beschäftigt hat. Mit einem Durchschnittt von ca. 30 Knoten (Beaufort 7), waren wir sehr flott unterwegs. Die Wellen haben dann ihren Teil zur allgemeinen Nässe beigetragen, die in mehr oder weniger regelmässigen Abständen auf uns ergossen wurden. Als Pökelfleisch sind wir dann im Hafen angekommen und zur „Freude“ der Hafenmeisterin haben wir uns vorgängig NICHT angemeldet.

      Die Spitzenwinde von 42 Knoten (das sind 77 km/h oder Beaufort 9) konnte auch Hangi unser erfahrender Skipper nicht mehr bändigen. Selbstverständlich hat er die Schuld, wie es zu erwarten war, auf das Boot geschoben. Ebenfalls selbstverständlich wusste jeder, dass das natürlich nicht stimmt.

      Details zum Tripp: Während 10h48min von La Gomera (Marina Cristobal) nach Gran Canaria (Puerto de Mogan). 143km, Höchstgeschwindigkeit 11.7 kn, Durschnitt 7,2kn, 1358 Höhenmeter.

      Fazit: Nagelstudio noch nicht im Betrieb, jedoch ist das Konzept schon sehr fortgeschritten.

      Tag 1a: Segelstoff ist auch nicht mehr was er mal war.

      Nach einer lustigen Nacht sind wir morgens bereits wieder um 5Uhr(!) aufgestanden. Angeblich war es ja 6Uhr, dank iFön, die ohne Data Roaming die Zeitzonen nicht anpassen, wurde das jedoch nicht bemerkt. Bei der jungen Garde gilt die vorherrschende Meinung, dass es sich nur um senile Bettflucht der „alten“ Garde gehandelt hat und das iPhone als Vorwand missbraucht wurde.

      However, um 8 Uhr, nachdem die Sonne aufgegangen war sind wir mit viel Elan und vollgepumpt mit Stugeron, losgesegelt. 15kn Wind….20kn…..25kn…..30kn……Räääätsch!!!! Genoa irreparabel zerrissen, also Wenden und wieder zurück in den Hafen.

      Details des Kurztripps: 16km, 2h, 140 Höhenmeter(!)

      Sobald die neue Genoa montiert ist, gehts wieder los Richtung La Gomera.

      Tag 1b: Einmal ist keinmal

      Trotz spanischen Hangs zur Siesta konnte uns der Hafentechniker innert einer Stunde (und das an einem Sonntag) ein anderes Genuasegel besorgen. Von einem kleineren Boot kommend, war das Ding zu kurz geraten, weswegen dieser Techniker sein Improvisationstalent unter Beweis stellen musste („I’ve never tried this, but I think it should work, probably“). Nach einem opulenten Mittagessen hat der zweite Schlag von heute dann beweisen können, dass der Techniker sein Handwerk versteht. Da uns nur der Nachmittag blieb, haben wir uns für westwärts (La Gomera) statt ostwärts (Gran Canaria) entschieden. Die erste Hälfte nach der Abfahrt hatten wir zwar nicht wirklich Wind, dafür eine akustische Zusammenfassung der Street Parade 1997, viel Geduld, und als die Geduld fertig war, einen Motor. Nachdem wir jedoch den Windschatten von Teneriffa verlassen hatten, ging es zur Sache. Wir segelten während dem Rest der Zeit mehr oder weniger Zwischenfallsfrei westwärts von Teneriffa nach Gomera – die wenigen Zwischenfälle haben hauptsächlich mit nicht wirksamen Hebeln und nicht wirksamen Seekrankheits-Medis zu tun. Während dieser 3 Stunden haben uns die Kräfte, die auf ein solches Schiff und uns selbst einwirken, sehr beeindruckt und vor allem viel Spass bereitet. Und nun werden wir mal schauen, ob man in Gomera Risotto-Reis und vernünftigen Wein (nicht im Tetrapak, den hatten wir gestern) für ein taugliches Abendessen findet.

      Details des längeren Kurztripps: Während 7h33min von Teneriffa (Marina San Miguel) nach La Gomera (Cristobal, Kultur inklusive!). 77.4km, Höchstgeschwindigkeit 10.6 kn/h, Durschnitt 10 km/h, 745 Höhenmeter.

      „Und es war praktisch da hinten links, weil ich da nicht mal putzen musste“ (Anonym).

      Tag 1c: Dinner for nine.

      Da gemäss unserem Chefkoch unser normaler Reis an Bord nicht für ein Risotto taugt, und alle Läden bereits geschlossen waren, haben wir uns dazu durchgerungen, die Bedienung im wohl besten, und wenn nicht besten, dann sicher teuersten Restaurant der Insel auf ihre Schweizerdeutschkenntnisse zu überprüfen. Diese waren lausig, dafür waren das Essen, der Wein und die Aussicht vom Hügel umso besser. Wir rollten vollgegessen wieder zum Hafen hinunter, schliefen wie Steine, und frühmorgens konnten wir sogar noch ein ausgerissenes Handy zur Heimkehr überreden.Danke Ramon, der ehrlich Taxifahrer.

      Tag 0: Die Geschichte des schmalen Trinkgelds

      Was bisher geschah: Gesegelte Kilometer heute, eigentlich null. Ist wohl auch besser so. Diverse Basler mussten den Kulturschock des Auslandes (Zürich-Kloten) und übles Organisationstalent Seitens der Airline erst mit Einkäufen im Duty-Free-Shop verdrängen. Nach einem ruhigen, aber unterhaltsamen, für die Jüngeren recht dekorativen Flug haben wir nach selbstmörderischer Fahrt („Official Taxi“, bei den inoffical Taxis kommt nur die Hälfte der Passagiere an) den Hafen erreicht und dort 1h + 1h auf die Überhahme des Bootes gewartet (spanisches Zeitgefühl, die Zeitzonen sind unschuldig). Schliesslich doch soweit gelangt, bekamen wir eine Einweisung von unseren beiden Skippern über was zu tun ist, was zu lassen ist, und was ganz absolut sicher bei Strafe zu lassen ist. Nach diversen Witzen zu Seekrankheit wurde entschieden, dass heute lokale Delikatessen degustiert werden, wozu wir das erstbeste Restaurant neben dem Hafen wählten, weil da ja nix schiefgehen kann. Wir haben dann den ersten Deutschen gesehen, der seine Fleischplatte nicht leergegessen hat. Nicht mal zur Hälfte. Und so endet dieser Tag damit, dass wir zwecks Desinfektion die Delikatessen mit, hm, Antibiotika verdünnen.

      Das Nagelstudio lässt auf sich warten, und „Wein ists auf jeden Fall nicht“ (letzteres Originalton Laurent).

    • Toern Kanaren 2009 – Toern.ch

      Hallo zusammen
      Wegen Strommangel war es erst heute möglich den ersten Bericht zu senden. So jetzt nachträglich wie alles gelaufen ist. Am Samstag den 11.4.2009 haben wir unsere „Big Kakel“ übernommen, während ein anderer Teil der Mannschaft Verpflegung eingekauft hat. Am Sonntag den 12.4.2009 wurden wir bereits um 5:00 mit AC/DC aus den Kojen geholt. Bereits um 5:45 legten wir los nach Gran Canaria, wo wir gegen 15:00 eintrafen. Für die Neulinge unter uns war es eine enorme Umstellung, mit 5 Beaufort durch die unruhige See zu segeln. Nachdem wir im Hafen angelegt haben regnete es und wir stellten auch fest, dass ein Luk im Bug nicht ganz optimal geschlossen war. Zum Glück waren die Schlafsäcke aufsaugend, sodass die Polster trocken blieben. Leider hat auch ein Handy das Seewasser nicht ertragen. Es ist jetzt günstig abzugeben. Wer Interesse hat bitte via Gästebuch melden. Montag den 13.4.2009 waren alle Matrosen und Matrosinnen fit an Deck als es mit starkem Wind von 6 Beaufort und Böen von über 30 Knoten von Gran Canaria nach Fuerteventura ging. Wir waren den ganzen Tag mit unsern „Gschtältli“ eingepickt. Unterwegss nahm der Wind derart zu, sodass wir Reffen mussten. Fotografieren lag leider nicht drin. Kurz vor dem Einlaufen in Morro Jable nahm der Wind derart zu, dass unsere „Big Kakel“ zweimal einen Sonnenschuss machte „Kiel aus dem Wasser“. Erschöpft nach dem Nachtessen und ein paar Gläsern Tee legten wir uns in unsere durchnässten Kojen. Dienstag 14.4.2009 Um 9:00 ablegen aus Morro Jable und mit halbem Wind nach Gran Canaria. Wir haben Glück „Diie Sonne scheint“. Diese 80 Seemeilen segeln wir auf der linken Backbordbacke. Heute erreichten wir auch unseren Speedrekord „14.5 Knöpfe“ ein grosses Bravo für unseren Steuermann und dem Wind und der Monsterwelle von hinten. Die 10 Päckli Stugeron brauchen wir auch nicht mehr, weshalb auch diese günstig abzugeben sind. Hier ein paar Bilder: Mittwoch 15.4.2009 Nachdem wir gestern um 20:00 in Puerto de Mogsn eingelaufen sind, mussten wir eine einstündige Eincheckprozedur bei den Hafenbehörden über uns ergehen lassen. Es wurden dabei alle Pässe, die Boots und Versicherungspapiere gründlich überprüft. Anschliessend manövrierte Klaus unsere Big Kakel mühelos in die uns zugewiesene Box. Wir füllten die Wassertanks und begaben uns gegen 22:00 in ein Restaurant um unseren Kalorienbedarf zu decken. Um 24:00 war befohlene Nachtruhe angesagt damit heute um 7:00 alle wieder segelbereit sind. Bereits um 7:15 joggte Jürg in die nächste Bäckerei um frische Brötchen zu organisieren. Beim Bäcker angekommen musste er feststellen, dass der Backofen defekt war. Jürg, der immer mit einem „Überlebensmesser“ ausgerüstet ist, half ihm bei der Repratur. Um 9:45 gab die B-Schein Aspirantin den Befehl um abzulegen. Problemlos steuerte sie „Big Kakel“ aufs offene Meer. Bis gegen 14:00 blies es mit bis zu 13 Knoten Wind, anschliessend stellte die Turbine ab und wir bekamen Besuch von einer Delphinschule. Wir befinden uns derzeit Südöstlich von Teneriffa und hoffen, dass wir gegen 22:00 in Gomera einlaufen. Wir melden uns bald wieder. Es Grüsst die Crew der „Big Kakel 15.4.2009 Nach einer flauen Überfahrt von Gran Canaria nach Teneriffa bekamen wir ca. 10 Seemeilen vor La Gomera noch bis 25 Knoten Wind. Es war die Belohnung des Tages, die Ergebnisse könnt ihr auf den Bildern betrachten. Um 22:00 sind wir dann in la Gomera in den Hafen eingelaufen. Heute teilte sich die Crew in 2 Gruppen auf. Die einen wollten segeln und die anderen 4 die Insel besichtigen. Die aktivere (segler)-Gruppe übte mit 15 Knoten Wind „Mann über Bord“. Es ging dabei ein Fender auf eine lange Reise, da wir „Männer über Bord“ übten. Um 20:30 war die ganze Crew wieder beisammen um ein anständiges Nachtessen zu geniessen. Morgen hoffen wir auf guten Wind um euch einen letzten Bericht mit tollen Bildern zu übermitteln. Wir Grüssen alle Leser. Die Crew der Big Kakel. 17.4.2009 Heute legten wir um 10:00 los und segelten zuerst mit gutem Wind Richtung Teneriffa. Leider liess der Wind nach und so pflügten wir uns unter Motor nach Los Gigantes um den Tank mit Diesel zu füllen. Leider war die Tankstelle geschlossen und wir waren daher gezwungen den Reservetank mittels Taxi via Transport zur Autotankstelle nachzufüllen. Anschliessend dieselten wir hier in den Hafen von San Miguel. Ein Teil der Crew genoss somit die Überfahrt mit sünnele am Deck. Um 18:00 kam „Jose“ ein alter Bekannter und übernahm „Big Kakel“. Morgen um 05:00 werden wir mit 2 Taxis auf den Flughafen verfrachtet.
    • Toern Kanaren 2009 – Toern.ch

      Toern Kanaren 2009

      Hallo zusammen

      Wegen Strommangel war es erst heute möglich den ersten Bericht zu senden. So jetzt nachträglich wie alles gelaufen ist.

      Am Samstag den 11.4.2009 haben wir unsere „Big Kakel“ übernommen, während ein anderer Teil der Mannschaft Verpflegung eingekauft hat.

      Am Sonntag den 12.4.2009 wurden wir bereits um 5:00 mit AC/DC aus den Kojen geholt. Bereits um 5:45 legten wir los nach Gran Canaria, wo wir gegen 15:00 eintrafen. Für die Neulinge unter uns war es eine enorme Umstellung, mit 5 Beaufort durch die unruhige See zu segeln. Nachdem wir im Hafen angelegt haben regnete es und wir stellten auch fest, dass ein Luk im Bug nicht ganz optimal geschlossen war. Zum Glück waren die Schlafsäcke aufsaugend, sodass die Polster trocken blieben. Leider hat auch ein Handy das Seewasser nicht ertragen. Es ist jetzt günstig abzugeben. Wer Interesse hat bitte via Gästebuch melden.

      Montag den 13.4.2009 waren alle Matrosen und Matrosinnen fit an Deck als es mit starkem Wind von 6 Beaufort und Böen von über 30 Knoten von Gran Canaria nach Fuerteventura ging. Wir waren den ganzen Tag mit unsern „Gschtältli“ eingepickt. Unterwegss nahm der Wind derart zu, sodass wir Reffen mussten. Fotografieren lag leider nicht drin. Kurz vor dem Einlaufen in Morro Jable nahm der Wind derart zu, dass unsere „Big Kakel“ zweimal einen Sonnenschuss machte „Kiel aus dem Wasser“. Erschöpft nach dem Nachtessen und ein paar Gläsern Tee legten wir uns in unsere durchnässten Kojen.

      Dienstag 14.4.2009

      Um 9:00 ablegen aus Morro Jable und mit halbem Wind nach Gran Canaria. Wir haben Glück „Diie Sonne scheint“. Diese 80 Seemeilen segeln wir auf der linken Backbordbacke. Heute erreichten wir auch unseren Speedrekord „14.5 Knöpfe“ ein grosses Bravo für unseren Steuermann und dem Wind und der Monsterwelle von hinten. Die 10 Päckli Stugeron brauchen wir auch nicht mehr, weshalb auch diese günstig abzugeben sind.

      Hier ein paar Bilder:

      Mittwoch 15.4.2009

      Nachdem wir gestern um 20:00 in Puerto de Mogsn eingelaufen sind, mussten wir eine einstündige Eincheckprozedur bei den Hafenbehörden über uns ergehen lassen. Es wurden dabei alle Pässe, die Boots und Versicherungspapiere gründlich überprüft. Anschliessend manövrierte Klaus unsere Big Kakel mühelos in die uns zugewiesene Box. Wir füllten die Wassertanks und begaben uns gegen 22:00 in ein Restaurant um unseren Kalorienbedarf zu decken. Um 24:00 war befohlene Nachtruhe angesagt damit
      heute um 7:00 alle wieder segelbereit sind. Bereits um 7:15 joggte Jürg in die nächste Bäckerei um frische Brötchen zu organisieren. Beim Bäcker angekommen musste er feststellen, dass der Backofen defekt war. Jürg, der immer mit einem „Überlebensmesser“ ausgerüstet ist, half ihm bei der Repratur. Um 9:45 gab die B-Schein Aspirantin den Befehl um abzulegen. Problemlos steuerte sie „Big Kakel“ aufs offene Meer. Bis gegen 14:00 blies es mit bis zu 13 Knoten Wind, anschliessend
      stellte die Turbine ab und wir bekamen Besuch von einer Delphinschule. Wir befinden uns derzeit Südöstlich von Teneriffa und hoffen, dass wir gegen 22:00 in Gomera einlaufen. Wir melden uns bald wieder. Es Grüsst die Crew der „Big Kakel

      15.4.2009

      Nach einer flauen Überfahrt von Gran Canaria nach Teneriffa bekamen wir ca. 10 Seemeilen vor La Gomera noch bis 25 Knoten Wind. Es war die Belohnung des Tages, die Ergebnisse könnt ihr auf den Bildern betrachten. Um 22:00 sind wir dann in la Gomera in den Hafen eingelaufen. Heute teilte sich die Crew in 2 Gruppen auf. Die einen wollten segeln und die anderen 4 die Insel besichtigen. Die aktivere (segler)-Gruppe übte mit 15 Knoten Wind „Mann über Bord“. Es ging dabei ein Fender auf eine lange Reise, da wir „Männer über Bord“ übten. Um 20:30 war die ganze Crew wieder beisammen um ein anständiges Nachtessen zu geniessen. Morgen hoffen wir auf guten Wind um euch einen letzten Bericht mit tollen Bildern zu übermitteln. Wir Grüssen alle Leser.

      Die Crew der Big Kakel.

      17.4.2009

      Heute legten wir um 10:00 los und segelten zuerst mit gutem Wind Richtung Teneriffa. Leider liess der Wind nach und so pflügten wir uns unter Motor nach Los Gigantes um den Tank mit Diesel zu füllen. Leider war die Tankstelle geschlossen und wir waren daher gezwungen den Reservetank mittels Taxi via Transport zur Autotankstelle nachzufüllen. Anschliessend dieselten wir hier in den Hafen von San Miguel. Ein Teil der Crew genoss somit die Überfahrt mit sünnele am Deck. Um 18:00 kam „Jose“ ein alter Bekannter und übernahm „Big Kakel“. Morgen um 05:00 werden wir mit 2 Taxis auf den Flughafen verfrachtet.

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    • Toern Griechenland 2006 – Toern.ch

      Toern Griechenland 2006

      Griechenland2006

      News aus Griechenland – Freitag 8.9.2006

      Heute geht’s zurück in den Ausgangshafen „Lavrion“. Im Moment haben wir im Hafen bereits Windstärke 6. Wir hoffen, dass wir mit Uranus rasch voran kommen. Je nach Körpergrösse und Wohlbefinden wurde Stugeron in verschieden Dosiereinheiten eingeworfen dies nach einer welligen Nacht im Hafen. Der andauernde Wellengang am morgen im Hafen lässt auf aufgewühlte See schliessen. Wir melden uns am Abend nach unserer Ankunft und wünschen allen einen schönen Tag…..

      …8.45 Uhr: Auf Grund des Vortages haben sich alle das Ölzeug bereits beim Ablegen montiert. Tatsächlich kaum aus dem Hafen ausgelaufen, gibt es Wellenberge, so weit das Auge reicht. Die Gischt der leichten Brecher fliegt horizontal gegen das Schiff und versprüht kühlendes Nass über die Crew. Zum Glück ist es trotz Wind sehr warm. Zu Beginn stechen wir die Wellen unter Motor senkrecht an. Stugeron sei gedankt, denn keinem von uns wurde es diesmal schlecht. Einige Nachbaryachten haben uns abgeraten auszulaufen „don’t go out boys, strong wind out on the open sea“. Den Warnungen zu trotz ( 9 Beaufort), haben wir abgelegt um noch heute wieder in Lavrion anzukommen. Auch die Rettungswesten sind montiert und bereits seit dem Ablegen sind alle eingepickt. Dann nach kurzer Zeit setzen wir das halbe Genua und das halbe Grosssegel und kommen nun quer zum Wind mit 9-10 knoten Fahrt flott voran. Nach ca. einer Stunde geraten wir ins Lee der Insel Kea und sofort lässt der Wind nach und auch die Wellen werden kleiner. Also haben wir wieder mal die Bestätigung erhalten der Skipper hat gut entschieden unter der Insel Kea durchzusegeln, anstatt die Route oberhalb der Insel zu wählen. Andere Yachten taten es uns gleich, wobei keines der anderen Charterschiffe so viel Segel gesetzt hat wie wir…. Die Hälfte der übrigen Yachten läuft nur unter halber Genua ohne Gross und noch andere laufen ganz ohne Segel und fahren unter Motor. Das sind noch rechte Segler sagen wir uns und sind stolz, dass wir dafür die schnellsten sind. Stop! stimmt nicht ganz, eine kanadische Crew tat es uns gleich und überholte uns nach einem kleinen Rennen allmählich. Wir sind uns aber nicht einig, ob die nicht noch den Motor zu Hilfe genommen haben….?

      Die Einschätzung vom Skipper (so schlimm wird das nicht sein) stimmte, der Wind war von da an nicht mehr so stark wie vorhergesagt und langsam konnten wir uns der Regenmontur und der Rettungswesten entledigen. Mit gutem Wind (bis ca. 5 Beaufort) und 2/3 Segelfläche sind wir schliesslich Richtung Lavrion unterwegs. Unsere letzte Schläge für diesen Törn in Richtung Norden, konnten wir nun noch richtig geniessen. Um 16:15 legen wir in Lavrion an und schon konnten weitere 35 Seemeilen auf das Konto gebucht werden. Total haben wir nun doch 260 sm gemacht, davon nur gerade 20 sm unter Motor. Alle sind sich beim obligaten Festmachertrunk (Ankerbier) einig, das war einer der erlebnisreichsten und schönsten Törns den wir je gesegelt sind. Einfach alles hat gestimmt und noch nie sind wir eine ganze Woche mit praktisch immer über 5 Beaufort gesegelt. Genau nach unserem „Gusto“. Nun noch dies:Sogar Unser Neusegler William hat bereits das erste Meilenformular ausgefüllt und will es bis zum Skipper bringen ihm hat es wie allen anderen sehr gefallen. Einfach super !! Die ganze Crew dankt es unserem Organisator Hangi. Herzlichen Danke.

      Damit verabschieden wir uns, denn wir werden, so Gott will, morgen gegen Abend wieder in Zürich Kloten landen also bis bald…..

      Es Grüsst..Die Crew der Uranus

      Hangi dankt der ganzen Crew für diesen tollen Törn, es war toll zusammen mit euch hier in diesem Gebiet zu segeln.. bis wer weiss zum nächsten Törn. Natürlich danken wir auch „Uranus“ unserer Yacht.. wusstet ihr dasYachten leben und eine Seele haben? Wenn wir zur Yacht Sorge tragen, trägt sie Sorge zu uns..

      Vielen Dank nochmals, euer Skip Hangi…

      Hier noch Fotos.. Siphnos…

      Unterwegs… Hier die ganze Crew..

      Hier noch Bilder von gestern… Mykonos Hier das bestellte Bild.. so sieht es innen aus..

      Unterwegs…

      Donnerstag 7.9.2006

      Nach dem Ruhetag waren alle wieder voller Tatendrang. So wurde noch vor dem schlafen gehen vereinbart bereits um 0900 Uhr zu starten. Stigi wurde zur Weckrunzele auserkoren. Denkste…. Die Windböen fegten durch den Hafen, dass Hangi bereits um 0500 wach war. Nach dem windigen Morgenessen wurde sofort aufgeräumt, jedoch nur noch was der Wind nicht ins Meer gefegt hatte. Das Ablegen war ein reines Abenteuer: es musste mit Vollgas aus der Boxe gefahren werden, da sonst die Gefahr bestand, dass unser Schiff durch eine Böe an das Nachbarschiff geschmettert wurde. Vor der Ausfahrt aus der Bucht mussten wir uns noch von einem fremden Anker befreien, der sich mit unserem Anker verwickelt hatte. Endlich geschafft , sicher aus dem Hafen. Die Ausfahrt aus der Bucht verlief ruhig und die Segel wurden kurz darauf gesetzt. Mit flotter Fahrt (8-9 kn) kamen wir Richtung Nordwesten voran. Der Wind frischte gegen Mittag immer mehr auf und auch der Wellengang nahm bedrohlich zu. Stugeron „Medikament gegen Seekrankheit“ war nun gefragt und wurde eingeworfen um das schlimmste zu verhindern. Nur noch 15 Meilen musste Berni segeln bis er seine benötigten 1000 Meilen aufweisen konnte. Ca. um 1300 Uhr war es dann soweit und 1000 Meilen waren geschafft, genügend also für den B-Schein. Berni beschloss aber nach Erfüllung der Pflicht die Crew weiter zu begleiten und nicht auf offener See auszusteigen und nach hause zurück zu kehren…..wie sollte er auch, der Wellengang hat inzwischen locker die 2-3 Meter Marke erreicht und der Wind lag regelmässig über 30 kn. Das bedeutet, dass beide Segel auf ca. 1/3 runter gerefft werden mussten um nicht dauernd mit einer Schiffsseite unter Wasser zu liegen. Die Gischt rauschte immer wieder über das Deck. Jeder versuchte die bevorzugten (sprich trockeneren) Plätze zu suchen. Alles für die Katz. Ein, zwei Wellen fegten voll über das Deck und jeder war bis auf die Unterhosen nass. Durch die Nässe und den Wind wurde es kalt und man versuchte sich mit einer Jacke besser zu schützen. Dies gelang aber nur bis zur nächsten Welle über Deck. Da unsere Richtung die Gleiche war wie diejenige aus der der Wind blies (Nord), musste wir viele Schläge segeln und immer voll am Wind fahren um genügend Höhe zu machen. Der Wellengang nahm weiter zu und unser Schwesterschiff, welches inzwischen bereits im sicheren Hafen in Kea lag machte uns nicht gosse Hoffnung für Besserung. Sie sandten uns per SMS den Wetterbericht durch. Dieser besagte, dass es Wind bis zu Stärke 9 geben würde und wir sollen einen Nothafen anlaufen. Dieser war aber identisch mit unserem Zielhafen und Hangi beschloss weiter gegen den Wind anzukämpfen. Dreimal „D“ war heute die Devise. „Dängge, Dureführe, Durehalte…“ .Am Ende war es nur noch „Durehalte“. Die Windgeschwindigkeit nahm aber dabei nicht ab, sondern durch den auffrischenden Wind eher noch zu. Inzwischen betrug er über 35 Knoten. Nochmals wurden die Segel gerefft, so dass bis am Schluss nur noch zwei kleinere auf 1/4 reduzierte Dreiangel am Mast hingen. Auch das Stugeron gingen langsam aus und es kam wie es kommen musste. Berni erwischte es voll und er musste nur kurz nach seiner 1000sten Meile „kotz….eh… werfen“. Eine schöne Taufe……Zum Glück, endlich kam der Hafen auf Kithnos (O. Louto) in Sichtweite, dies nach über 9 Stunden Ritt gegen den Wind und die Wellen. Achterbahn fahren ist wohl der beste Vergleich, wenn es aber 9 Stunden dauert, ist dies genug und jede/r kann sich selbst ausdenken wie die Crew das genoss. Christoph lotste das Schiff sicher zum Hafen. Dort angekommen gab es noch gerade einen einzigen freien Platz an der Aussenseite der Hafenmole. Die Nacht wird also auch hier, infolge des Schwells, eher unruhig. Aber alle waren froh an einem sicheren Platz zu sein. Sofort wurde auf als der Festmacher getrunken, und gleich herrschte eine lockere Stimmung . Zum Nachtessen von Christian gab es endlich die marinierten Pouletbrüstchen zusammen zu herrlichem Reissalat. Der Schreiber muss nun Essen gehen, Herrlich. Wir melden uns dann morgen wieder mit Fotos.

      Wünschen allen eine gute Nacht.

      Mittwoch 6.9.2006

      Der Mittwoch war ganz im Zeichen der Ruhe vor dem Sturm. Wir verbrachten nach dem Nachtörn einen Ruhetag im Hafen. Während sich die einen in griechischen Beizen kulinarisch weiterbildeten, zogen es William und Berni vor mit einem 50ccm Roller die Insel zu erforschen. Baden, Faulenzen und ein Bier trinken hat ab und zu auch etwas Gutes denn alle waren zufrieden. Deutlich war dies zu erkennen am Virus für Ostschweizerdialekt der plötzlich grassierte und die ganze Crew erfasste…..So wurde denn auch abends in einer griechischen Beiz das Nachtessen genossen. Wind hat es in diesem Ort genügend, bereits beim Nachtessen begann es böenartig zu blasen, dass es selbst unserem Nachbartisch die Gläser vom Tisch fegte. Die ganze Nacht hindurch fegten dann auch Böen von bis zu 40kn durch den Hafen, so dass es die Yachten querstellte, ähnlich wie draussen aber unter Segel.

      Dienstag 5.9.2006 – Mittwoch 6.9.2006

      Wie angekündigt, haben wir unseren Nachttörn gestartet. Der Wind frischte weiter auf und blies zeitweise aus Nord/Nordost mit 6 bis 7 Beaufort. Die Wellen waren zwischen 1-2 m und die Dunkelheit machte das ganze noch viel dramatischer. Zu Beginn konnten die Segel denn auch nur zu je 1/3 aufgezogen werden. Trotzdem hatten wir Geschwindigkeiten von 9-10 Knoten auf dem Boot. Selbst wenn bei praktisch Vollmond eine recht gute Beleuchtung herrschte, wurde eine, aus Mikonos auslaufende, Fähre beinahe übersehen und wir mussten ein Ausweichmanöver fahren „nicht dramatisch..“. Alle waren zu sehr mit dem Starkwind und der Segeleinstellung beschäftigt. Solche Manöver blieben uns dann aber für die weitere Fahrt erspart. Aus Sicherheitsgründen segelten alle mit eingepickter Weste. Zeitweise erreichten wir Spitzengeschwindigkeiten bis zu 11 Knoten!! Nach 7 Stunden und einem Wind hauptsächlich von Achtern umrundeten wir endlich Sifnos um in den Hafen einzulaufen. Schon das Finden der Einfahrt in die Bucht von Kamarai war nicht einfach. Bei Dunkelheit (der Mond war inzwischen untergegangen) ist es für jemanden, der das erste Mal in die schmale Bucht von Kamarai einfährt, wagemutig. Hangi und Christoph kannten aber den Hafen bereits aus ihrem früheren Leben zu Zeiten von „Poseidon“, so konnten wir es wagen. Da die Bucht von Süden angefahren wird, dachten wir die Bucht sei von NE-Winden geschützt. Das Gegenteil war der Fall, wie durch eine Düse beschleunigt blies der Wind böenartig über die Insel hinweg in die Einfahrt. Dies so stark, dass mit Vollgas gegen den Wind angekämpft werden musste. Berni war da heilfroh, dass der Skipper selbst das Steuer übernahm um das Anlegemanöver einzuleiten. Das war wirklich nichts für Aspiranten, hier wurden die Profis gefragt. So angespannt und konzentriert hat die Crew den Skipper auf dem ganzen Törn noch nie gesehen „Die Crew kann eben doch wenn sie will“. Wer jetzt denkt man lege da einfach so an um sich schlafen zu legen, der täuscht sich. Anstatt das einfachere Ankermanöver auszuführen, entschloss er sich nämlich neben andern Yachten an die Hafenmole anzulegen. Dies bei böigem Seitenwind, von bis zu Stärke 7 und um 5 Uhr morgens, wo die Crew bereits auf den Felgen war. Mit beinahe Vollgas wurde zuerst ein 180 Grad Drehung durchgeführt und das Heck gegen den Wind gestellt. Nun führte Hangi das Schiff Rückwärts gegen den Wind gegen die Mole. S galt den Anker ca. 50m versetzt vor der Mole präzise abzusetzen, damit der Bug durch den starken Seitenwind nicht an die anderen Schiffe geknallt wurde. Mit ein zwei kleinen Korrekturen hat es Hangi dann tatsächlich bravourös geschafft das Schiff ohne Schaden unter böigem Starkwind an die Mole zu parkieren. Die Crew des Nachbarschiffes bekam erst etwas mit, als das Schiff bereits parkiert war. Verschlafen zeigten sie sich auf Deck gingen jedoch schnell wieder zurück in die Koje. Wahnsinn, wenn man denkt was mit dem 700’000 CHF teuren Schiff alles hätte passieren können. An der Mole musste das Schiff mehrfach gesichert werden, so dass das Anlegen mit einem Hafendrunk erst um 0600 Uhr gefeiert werden konnte. Bei einem „Glas Milch“ und Cola light wurde das ganze Anlegemanöver Abenteuer nun noch mehrfach durchexerziert, bis sich schliesslich jeder müde entschloss noch vor Sonnenaufgang eine 1 Stunde in der Koje mit Schlafen zu verbringen. Zum Glück geht es heute morgen auch Christian wieder etwas besser. Sein Magen muss aber noch geschont werden. Dies erfolgt mit Tee, leichtem Essen und gutem Pink Floyd Sound. Wir beschliessen denn auch den Tag hier im Hafen zu verbringen und melden uns morgen wieder. Wir wünsche allen einen schönen Tag und übermitteln Grüsse aus Sifnos.

      Hier jetzt die versprochenen Bilder…

      So sieht es aus in Mykonos…

      Unterwegs… Hier sind wir jetzt (Hafen Sifnos)

      Dienstag 5.9.2006

      Heute ideale Segelverhältnisse. Während die Hälfte der Crew einen verdienten Landgang in Mikonos macht, gehen die B-Schein Anwärter raus auf’s Meer. Mit Wind bis 7 Beaufort segeln wir ca. 5 Stunden die Wellen hinauf und runter. Einmal war die Krängung so stark, dass sich der Kühlschrank automatisch leerte. Da lagen plötzlich alle, von Christian liebevoll marinierten Pouletfilet zerstreut in der Pantri. Zum Glück hat das Christian nicht mitbekommen (Landgang) und wir konnten alle Filets wieder einfangen und im Kühlschrank versorgen. Schlimmer dran war die Kühltruhe dort legen Büchsendosen übereinander im Fischjus vom Vortrag. Anstatt Bier oder Cola gab es beides mit Fischgeschmack.

      Die Küche ist jetzt am Vorbereiten der Menüs für den bevorstehenden Nachtschlag. Es geht bald los nach Sifnos. Bei der Zubereitung des Kartoffeleintopfes ging plötzlich das Gas aus. Macht nichts… wir haben ja eine Reserve Flasche Gas an Bord. Denkste…. Leider war auch die Flasche leer. (Anmerkung der Redaktion: Alle sind heil froh, dass der Skipper und Co-Skipper, diejenigen waren, die die Checkliste abgenommen haben und nicht etwa ein Crewmitglied…..) Sofort wurde ein Gastrupp mit dem Dingi ausgesandt (William & Beat) die Gas auftreiben sollten. Aber das war nicht so einfach. Die beiden mussten eine Überlebensübung durchstehen, wie sie sonst nur im Militär bekannt ist. Nach dem Anlaufen von diversen Tankstellen, wurden sie nach drei Stunden endlich fündig. Ganze 6 Kilometer mussten die beiden zu Fuss zurücklegen, bis sie die Tankstelle fanden welche ihnen Gas abgeben konnte. So kamen die beiden dann erst um ca. 21:30 zurück, dies zu einem Zeitpunkt wo der Wind bereits mit 6 Baufort blies. Nachdem nun das Essen endlich warm gemacht werden konnte, wurde das Nachtessen serviert. Christian ging es zu diesem Zeitpunkt nicht so gut da er wegen Rückenschmerzen Schmerzmittel gegessen hat, was sich offensichtlich mit Stugeron nicht so gut verträgt. Endlich nach dem Abwaschen wurde abgelegt und Nachtritt in den Wellen gestartet. Zu diesem Zeitpunkt ging es an Bord noch allen gut und von es Der sollen beste Grüsse an die Aussenwelt übermittelt werden.

      Wir melden uns morgen früh von Sifnos wieder. Wir wünschen allen einen schönen Abend und gute Nacht.

      Hier ein paar Bilder vom heutigen Tag: Montag 4. September 2006

      Beim Ablegen geht’s los mit dem ersten Abenteuer. Das Abendessen von gestern Abend, wir erinnern uns, ohne Reis, aber dafür mit einem wunderbar zubereiteten Poulet und einer griechischer Omelette alla Christian und zum Dessert Annanas mit Kirsch „aber ohne Rahm, da kein Schwingbesen an Bord“, mussten die 80 Meter Ankerketten von Hand hochgezogen werden. Die Batterien wurden durch den Landanschluss leider nicht geladen. Glaubt man der Aussage von Hangi, dann war dies Absicht, denn alles muss gelernt und immer wieder geübt werden. Was ihn vermutlich auch auf eine weitere Idee brachte, davon aber später. Zuerst genossen wir eine windige Überfahrt nach Mykonos mit bis zu zu 6 Beaufort = ca. 40 Stundenkilometer und einer Schieflage des Bootes gegen die 40 Grad auf der rechten Backe. Wir erreichten eine Geschwindigkeit von 10 Knoten (die Spitzengeschwindigkeit des Bootes ist noch immer nicht erreicht, aber eine Herausforderung brauchen wir ja auch noch). Stigi wollte noch mehr Spannung hineinbringen und warnte niemanden vor den Wellen. Nach einer Salzwasserduche kostet ihn dies 7 Biere. Die Überfahrt endete mit der Spezialübung „3-Zack“ von Hangi. Ergebnis: Eine verletzte Nase “da zu wenig Achtsam am Schot“ Das Grosschot der Genua schlug William so brutal in das Gesicht, das deutliche Kampfspuren sichtbar wurden. Unbekümmert, kamen die Befehle „schnäller Buebe, schnäller“ weiter. Epi (unser Bordarzt, wohl bemerkt) prüfte inzwischen die Nase und entschied nach langem untersuchen gegen einen Arztbesuch, so konnte auf Nadel und Faden verzichtet werden. Die Behandlung mit Merfen brachte Wiliam doch noch zum weinen. Wer nun denkt nach dem Anlegen ist der heutige Segeltag problemlos verlaufen, der hat noch nie beobachtet wie „andere“ versuchen einen Anker in dieser Bucht hier zu versenken. Eine Kollision konnte gerade noch verhindert werden. Nun geniessen wir die schöne Bucht Ornos Ornu und freuen uns auf den nächsten kulinarischen Höhepunkt von Christian und Heinz (übrigens heute mit Reis). Morgen geht es vermutlich weiter Richtung Paros. Calispera oder wie man das hier sagt….

      Es grüsst die Crew der Uranus

      Sonntag 3. September 2006

      Liebe Welt… leider kann das Gästebuch, aufgrund des extrem gutem SPAM-Schutzes, nicht angezeigt werden. Der SPAM-Schutz ist so gut, dass gleich überhaupt nichts angezeigt wird. Wir werden versuchen diesen Fehler noch zu beheben, aber segeln geht vor. Und mit dieser schönen Überleitung kommen wir doch gleich zum heutigen erlebten: Um 9:00 wird die Crew durch Christian geweckt mit Unterstützung des CD Players und der Stimme von Norah Jones, so lässt sich aufwachen. Anschliessend gabs Frühstück „Spiegeleier und Schinken auf Toast. 10:00 auslaufen aus dem Hafen und herrliche 4 – 5 Beaufort genügen um das Grossegel und Genua zu füllen. So segeln wir ca. 6 Stunden Richtung Süden bis… ein plötzlicher Aufschrei gefolgt von einem energischen „NEI NEI NEI“ von Hangi. Die Stimmung auf dem Wasser war so friedlich, dass niemand bemerkte, dass wir bereits 2 Meilen am Zielhafen vorbei geschossen sind. Berni hat das ganze mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen. Ihm war die zusätzliche Kurve ganz recht („das gibt Meilen Jungs, das gibt Meilen“), denn ihm fehlen noch wenige um die „magischen“ 1000 zu erreichen. Wir werden ihm den Wunsch noch auf diesem Törn erfüllen. Wir haben um ca. 17.00 Uhr die Insel Siros (Hafen Finikou) erreicht, wo es um 17.30 Uhr Ortszeit, so mussten wir feststellen und zum Ärger der Küche, keine Einkaufsmöglichkeiten mehr gibt. Egal, Christian wird uns auch ohne Reis ein spitzen Menu auftischen können. Das Küchenteam ist bereits im Einsatz und die restliche Crew prüft die Wassertemperatur. Wir melden uns morgen wieder mit der Redewendung:

      Samstag 2. September 2006

      Nach der Landung in Athen klappte es doch noch mit dem Transfer. Wir übten eine Stunde Geduld und wurden danach mit einem Reisecar nah Lavrion transportiert. Während die Yacht Uranous schon im Hafen stand, musste die andere Crew noch auf Sirius 2 warten. Nach der Übernahme der Yacht und dem verstauen der Taschen, gab es eine Zwischenverpflegung „ Frutiger Spritzwürste“. Um 17:30 legten wir los in Richtung Kea, es musste hoch am Wind gesegelt werden um die vorgelagerte Insel zu umrunden. Leider hat es hier keinen 220 Volt Generator an Bord, wir hätten sonst gerne ein paar Stimmungsbilder übermittelt. Um 22:00 legten wir hier in Kea an. Uranus segelt gut, dass Wetter ist herrlich 25° und es hat derzeit 5 Windstärken. Noch bevor wir in Kea anlegten, war Christian schon wieder in der Küche und bereitete das Nachtessen vor. Es ist kaum zu glauben wie hungrig die Crew nach diesem halben Nachtörn schon wieder war. Es gab als Vorspeis gedämpfte Tomaten mit Feta Käse Oliven und Provencalegewürzen. Als Hauptspeise war anschliessend gebratenes Lamm angesagt welches mit feinem Kräuterjus übergossen wurde und zu feinen Spagetti serviert wurde. Herrlich. Doch das ist nicht alles das Dessert durften wir wählen: Frische Ananas mit Kirsch, oder feine Schokoladentorte mit Beeren und einem „Gutsch“ von Heinz’s Kirsch. Wahnsinn oder?!!! In der gegenüberliegenden Beiz wurde der Tagesausklang bei einem Bier bzw. Kaffee gefeiert. Bettgang war ab ca. 01:00 angesagt und alle waren froh, als uns Hangi endlich schlafen gehen liess. Die Nacht war ruhig bis auf das komische vibrieren im Boot, welches durch tiefe Schwingungsfrequenzen aus allen vier Ecken des Schiffes erzeugt wurde. Es war das Schnarchen aus allen vier Kojen welches dies verursacht hat. Möge Gott helfen, dass unser Schiff dadurch nicht beschädigt und wir ohne Schaden weitersegeln können. Heute früh legen wir ab in Richtung Andros, unterwegs sollen wir auf Sirious 2 treffen, welche erst heute ausläuft wir hoffen dabei auch die Maximalgeschwindigkeit der Yacht zu erreichen, welche laut Charterfirma bei 12 Konten liegen soll. Wir melden uns heute Abend wieder und hoffen natürlich irgendwo zu unseren notwendigen 220 Volt zu kommen, damit wir auch Bilder übermitteln können.

      Es Grüss die Crew der „Ouranous“
      Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Mai 2011 um 15:35 Uhr

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    • Toern Griechenland 2003 – Toern.ch

      Live Bericht vom Griechenlandtörn 2003
      20.6.2003 17:30 / Temp 30° /sonnig / Wind 3 Bf. Pos: Ankerbucht bei Chapel Um 18:30 laufen wir in den Hafen von Lavrion ein. Nach der technischen Abgabe der Yacht verpflegen wir uns in einer nahe gelegenen Taverne. Das Essen und der Service entspricht nicht mehr der gepflegten Küche von unserem Schiffskoch. „Wir vermissen diese Küche schon jetzt“. Besten Dank an alle Matrosen und den Webfans für die aktive und passive Beteiligung an diesem Törn. Hoffentlich hat es beidseitig spass gemacht diesen Törn zu erleben. Wichtige Mitteilung an Manuela: Stigi wäre begeistert, Dich am Flughafen begrüssen zu dürfen. Achtung Betr. Fotowunsch Pyramide! Die Crew hat entschieden diesen Wunsch zu erfüllen. Der Wunsch kam aus Aesch, Bedingung damit wir dieses aufwändige Shooting durchführen ist: Dass „mindestens 20 Personen in Sportmontour“ die Crew am Flughafen als Comitee Mit Ballons empfängt. Wichtig: Bitte bis 20:00 CH Zeit bestätigen! Es grüsst der Webmaster 20.6.2003 15:00 / Temp 30° /sonnig / Wind 3 Bf. Pos: Ankerbucht bei Chapel Leider war fanden wir keine vernünftige Stelle um dem Anker in der Nähe des Wracks zu platzieren. So segelten wir weiter in eine nahe gelegene Bucht 3 Seemeilen vor Lavrion. Das ist unsere Aussicht: Heute abend geht unser Törn zu ende. Um 20:00 geben wir die Yacht an die Charterfirma zurück. Fotowünsche welche in den nächsten zwei Stunden eintreffen, versuchen wir zu erfüllen. Nach längerer Absprache hier die Preisverleihung: 1. Platz Motiv „Martin auf den Mast“ 2. Platz Motiv „Leonardo di Caprio“ 3. Platz Motiv „Deck reinigen“ Wichtig: Die Preise müssen am Samstag direkt am Flughafen entgegen genommen werden. Ansonsten trägt der Gewinner/Gewinnerin die Versandkosten. 20.6.2003 13:00 / Temp 25° /sonnig / Wind 4 – 5 Bf. Pos: 37° 53′ N 24° 01′ E Wir liegen vor Anker in „Pt. Raftis“. Es ist eine grosse Bucht, die mit Wochenend Häusern von Athenern bebaut ist. Die typischen griechischen Häuser, wie sie auf den Inseln vorhanden sind gibt es hier nicht mehr. Auf vielfachen Wunsch hier noch ein Foto von Heinz während seiner Arbeit: In 10 Minuten legen wir los, um am Abend Lavrion zu erreichen. Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp vor dem Ak. Tripiti, das ist ein Wrack welches in 7 Meter Tiefe liegt. Wir versuchen von dort ein paar Bilder zu senden. 19.6.2003 13:00 / Temp 29° /sonnig / Wind 2 – 4 Bf. Pos: 37° 54′ N 24° 07′ E Hallo Leute Wir sind noch immer mit den Segeln unterwegs nach „Pt. Raftis“ Das ist ein Hafen am Festland von Griechenland. Der regen Nachfrage wegen und für diejenigen welche den Eindruck haben wir segeln zu wenig, hier ein Ausschnitt der Seekarte mit der Strecke die wir zurückgelegt haben. Wir senden morgen ab 8:00 aktuelle Bilder vom Hafen „Pt. Raftis. 19.6.2003 13:00 / Temp 29° /sonnig / Wind 2 – 4 Bf. Pos: 37° 33′ N 24° 16′ E In der Zwischenzeit ist der Wind ganz eingeschlafen. 19.6.2003 13:00 / Temp 29° /sonnig / Wind 2 – 4 Bf. 07:30 Morgenessen um 8:00 ablegen, unterwegs wurden wir einmal mehr vom Wind enttäuscht. So versenken wir den Anker in der Bucht Pisa auf der Insel Kea. Während des Aufenthalts wird der Fotowunsch „Deckreinigen“ erfüllt. Danach springen ein paar Mutige mit einem Fall vom Bugkorb bis zum Heck. Noch eine wichtige Mitteilung an unsere Zuschauer, bitte erfasst die vollständigen und korrekten Mailadressen, ansonsten werden die Eintragungen gespült. Die Crew wünscht allen eine schönen Nachmittag. 19.6.2003 07:00 / Temp 25° /sonnig / Wind 2 Bf. Hier ein Bild wie Sandro gestern den Tag verbrachte. Für Luiza ein Bild von Beat Wir segeln jetzt an die Nordwestküste von KEA in eine traumhafte Ankerbucht. Dort findet das shooting mit dem Deckschruppen statt. 18.6.2003 17:30 / Temp 30° /sonnig / Wind 3 Bf. Die Crew war den ganzen Nachmittag wegen des Nachtschlags müde. Schläft er oder liest er? Das ist fast unglaublich, nachdem wir angelegt haben macht sich unser Koch heimlich auf den Weg in die Taverene um sich fremd zu verpflegen. Das ganze während die restliche Crew hungert. Nach diesem Vergehen (heimliches entfernen von der Crew) wünschen die restlichen Crewmitglieder, dass dieser Koch am Samstag mit einem Streifenwagen der Basler Polizei vom Flughafen abgeführt wird. Wir sind gespannt, ob ihr Jungs das schafft. Als Belohnung erfüllen wir vorher den Fotowunsch „Deckreinigen“ Morgen gehts wieder früh raus, es folgen am Morgen wieder entsprechende Action Fotos! 18.6.2003 09:40 / Temp 30° /sonnig / Wind 3 Bf. Da im Haupthafen mit Presslufthämmern gearbeitet wird, verlegen wir in die Bucht Ornos Eirinis. Es sieht so aus: Martin beim Sonnenbaden auf Deck: Die Mannschaft, welche Frühschicht hatte beim Kaffee. So, das wär’s gewesen. Wir legen uns jetzt eine Runde auf das Ohr und senden wieder News ab ca. 13:00. 18.6.2003 07:00 / Temp 25° /sonnig / Wind 3 Bf. Wir befinden uns noch immer unterwegs. Inzwischen hat der Wind etwas zu genommen sodass wir mit 5 Knoten segeln können. Um 04:30 konnten wir die Segel setzen: Hier als erstes Bild wie der Sonnenaufgang vom Schiff aus aussieht: Um ca. 9:00 legen wir im Hafen von Agiou Nikolaou an, Im Anschluss senden wir euch als Beitrag zu euerm Znüni ein paar Bilder von diesem Ort. 18.6.2003 01:00 / Temp: 21° Mondschein / Wind 2 Bf. Der Wind lässt immer mehr nach, so laufen wir jetzt unter Motor in richtung Kea. Für die Überfahrt wurde die ganze Crew in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir passieren bald Yaros. Diese Insel muss unter mit 3 Seemeilen Abstand passiert werden, da es sich um militärisches Speergebiet handelt. Falls es diese Nacht keinen vernünftigen Wind mehr gibt, senden wir ab 8:00 neue Informationen. 18.6.2003 00:00 / Temp: 21° Mondschein / Wind 3 Bf. Da die heikle Navigation durch die zwei Inseln (Delos und Mykonos) folgt das Update etwas verspätet. Wir befinden uns derzeit auf: 37° 28 Nord und 25° 14 Ost, das ist im Dreieck zwischen Mykonos, Syros und Tinos. Dauern sind wir gezwungen den vielen Fischern welche mit Schleppangeln untwerwegs sind auszuweichen. 17.6.2003 22:00 / Temp: 21° Mondschein / Wind 3 – 4 Bf. Hallo Nachtschwärmer, die ganze Crew dankt allen Besuchern für die vielen Gästebucheintragungen. Nachfolgend der Zuschauerwunsch Michel als Leonardo di Caprio“. Wir hoffen bei den Damen, dass Sie Universal Studios entsprechend in Tränen versinken. Betreffend der Seekrankheit gab es bis jetzt keinen grösseren Zwischenfälle, dank dem Einsatz von unserem Medizimann, welcher den frischen Seglern entsprechende Medikamente verabreicht hat. Dem Kantonsspital als „Medikamentensponsor“ sei gedankt! Zum Kondomeintrag meint die Crew einstimmig, dass dieses Bedürf nis auf See nicht vorhanden ist. Dies mag ein Grund sein, weshalb Männer seit Urzeiten gerne Segeln. Es reicht uns ab und zu ein Gaumenorgasmus beim Geniessen der Zaubermenues von Heinz. Heinz sagt dazu „Soo guet chan ich numme uff seee choche, das liggt in minne geeen, i glaub mini Vorfaahre sind au Seefaahrer gsiii“. Skipper und Co. Skipper sind sehr zufrieden mit den Matrosen, alle wünschen dass ein Nachtschlag durchgeführt wird. Geimeinsam wird entschieden richtung Norden zu segeln, wir gewinnen so etwas Höhe. In zehn Minuten lösen wir die Mooring und legen ab, um die Ostküste von Kythnos am 18.6.2003 um ca. 07:00 zu erreichen. Hier das erste Stimmungsbild vor dem auslaufen. Der Webmaster bei der Arbeit. Also Leute haltet die Augen offen, neue Bilder ab 23:00 (In der Schweiz 22:00). Vergesst nicht neue Fotowünsche durchzugeben! 17.6.2003 12:00 / Temp: 30° sonnig / Wind 3 – 4 Bf. Liebe Segelfreunde, Der Fotowunsch von Bob Klenk kostete der ganzen Mannschaft viel Einsatz bei der Vorbereitung (ohne Bootsmannsstuhl!) Hier ist Martin Gfeller (SUVA konform = doppelt gesichert) unterwegs zum Masttop Hier hat Martin das gewünschte Ziel erfüllt! Auftrag ausgeführt schreit er „löönd mi jetzt aaabe, das schniidet iiiii“ brüllte er auf das Deck. Hesch „D Föteli vo Rundumme scho gmacht?“ „Aaaa jooo, das mach i grad“ Mit zitternder Hand schiesst der mutige Martin Fotos. „Mach no e Foti vom Deggg!“ „Soo jetzt hanni gnueg, lööönd mi jetzt aabe“ flehte er uns an. Weitere Wünsche nehmen wir gerne entgegen. Heute legen wir um ca. 22:00 ab um einen Nachtschlag durchzuführen. Für Nachtschwärmer! Verpasst nicht die heutige Nacht Ab 22:00 jede Stunde ein Update —– Action Bilder von den Matrosen bei der Arbeit auf Deck auf hoher See (Wir haben dazu 3 Halogenscheinwerfer montiert) —– Heinz beim kochen im Seegang mit //// Schräglage ///// Er hat bereits zwei Stugerron zu sich genommen —– Heute Sonderaktion Fotowünsche welche bis 22:00 eintreffen, werden wir um 23:00 senden. Also liebe Leute, lasst euch was einfallen! 16.6.2003 19:00 / Temp: 30° sonnig / Wind 3 – 4 Bf. Zuerst besten Dank für die Fanpost mit den Fotowünschen!!! Es macht Spass, mit Euch zusammen diese Ferien zu erleben. Als erster Fotowunsch wird derjenige mit Martin Gfeller auf dem Mast übermittelt. Dieses Foto wird am Dienstag punkt 12:00 übermittelt! Wir hoffen auf entsprechende Zuschauerreaktionen. Der Wunsch mit den Hintern wurde durch die Griechischen Behörden nicht Bewilligt „Bei der Übermittlung der Daten wurde das File einfach gelöscht!“. Den Wunsch mit dem grossen Fisch versucht Heinz gerne zu erfüllen. So, was heute am 16.6.2003 am Nachmittag passierte: Nach der windlosen Überfahrt von Kythnos machten wir einen Zwischenstopp in der antiken Stätte „Delos“ Am Montag kann das Musem wegen „geschlossen“ nicht besichtigt werden. 10 Seemeilen vor der Einfahrt in den Hafen Ornos (Insel Mykonos) frischt der Wind auf, wir nutzen diese 4 – 5 Beaufort um zu segeln. Hier die versprochenen „Action Bildchen“ Auf besonderen Zuschauerwunsch von Tina und Sala: Neue Infos ab 17.6.2003 punkt 12:00 mit Martin auf dem Mast. Grüsse an alle von der ganzen Mannschaft. 16.6.2003 13:00 / Temp: Bärenwarm /sonnig / Wind 2 Bf. Hello World; Wegen übereinander liegenden Ankern konnten wir den Hafen erst gegen 07:00 verlassen. Im Hafen kam es entsprechend zu Auseinandersetzungen zwischen einer englischen und deutschen Seglercrew. Nach dem passieren der Südspitze von Kythnos, sind wir enttäuscht vom griechischen Wetterbericht. Es hat lediglich 10 Knoten Wind. Im Moment befinden wir uns ca. 5 SM südwestlich von Syros. Hier noch ein Bild, was man so machen kann wenn es zu heiss ist: So, wir wollen Euch nicht zu lange von der Arbeit abhalten. Das nächste Update folgt um ca. 17:00. Viele Grüsse von den Matrosen. Kythnos 16.6.2003. Auf vielfachen Wunsch starten wir heute um 6:00. Im Gegenzug gibt es erst Bilder ab ca. 12:00. Gemäss Wetterbericht Segeln wir mit herrlichen 7 Beaufort. Wir bitten entsprechend um Geduld, als Belohnung folgen „Action Bilder“! Liebe Leser, es wurde für euch soeben ein Ideen Wettbewerb gestartet. Schreibt einen originellen Fotowunsch ins Gästebuch. Wir setzen diese Wünsche um. Die besten drei Wünsche werden mit „Souvenirs aus Griechenland “ belohnt. Kythnos 15.6.2003 17:00 Temp: 34° /sonnig / Wind 4 Bf. Nachdem viele Yachten aus dem Hafen ausgelaufen sind, liegen wir jetzt vor Anker direkt an der Pier. Obwohl sich mehrere Matrosen „FREIWILLIG!“ als Küchengehilfen gemolden haben, weigert sich unser Koch heute Abend nochmals für 10 Personen ein Menue zu kochen. Wir lassen sein Argument „Ich ha schliesslig au Ferie und es isch e schrtressige Daag gsi mit dem ville Wind“ gelten. So sind wir gezwungen uns in einer Taverne zu verpflegen. Ein Stimmungsbild vom heutigen Tag: So sieht unsere Yacht aus: So sieht die Taverne aus: Kythnos 15.6.2003 13:00. Wir konnten unterwegs das Problem mit dem Grossssegel beheben. Um 12:00 laufen wir in den Hafen von Merikha ein. Der Hafen ist wie gewohnt überfüllt, so Ankern wir in der Bucht direkt neben der Hafenmole. Die ersten Matrosen geniessen hier das erste Bad im „salzigen Nass“ hier ein paar Bilder von Heute: Noch ein tolles Bild Sounion 15.6.2003 (Temp: 26° / Wind 28 Knoten) In der Ankerbucht pfeifft der Meltemi die ganze Nacht durch mit 25 – 40 Knoten. Um 7:00 ist Tagwache, nach dem Morgenessen ziehen wir den Anker um 8:00 hoch und sind jetzt auf dem Weg nach Kythnos. Das Rollgross Segel hat sich im Mast verklemmt. Nach der Ankunft werden wir dies klarieren. Wir rechnen damit um ca. 12:00 in Merika einzulaufen. Kalamaki, 14. 6. 2003 21:00 Wir sind soeben in Sounion angekommen (siehe Heinz am Kochen) Morgen früh geht’s weiter nach KEA, wir haben dort mehr Zeit um Euch einen Eindruck mittels mehr Bildmaterial zu zeigen. Haben wir icht umsonst ca. 6 Informatiker an Bord, welche sich um den PC streiten. Kalamaki, 14. 6. 2003 18:30 Hier der erste Tagesbericht aus Griechenland. Nach einem 45 minütigem Transfer vom neuen Flughafen Athen wurden wir nach Kalamaki transportiert. Der Bus führ die ganze Strecke mit ca. 30 Km/h, da die Athener die halbe Stadt für die olympischen Spiele 2004 umbauen. Im Hafen angekommen musste bei unserer Yacht zuerst das Funkgerät repariert werden. Nachdem der ganze Proviant eingekauft war und die Yachtübernahme abgeschlossen war legten wir ab. Wir sind jetzt unterwegs nach Sounion, das ist eine Ankerbucht mit Sicht auf Tempel. Wir werden gegen 20:00 dort ankommen. Im Anschluss senden wir Euch ein Paar Bilder. Es grüsst Euch die Crew der „SAN GEORGIO“

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